Sep 24, 2017
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Carl Gustav Jung

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Dieser Artikel behandelt den Psychiater. Zu seinem gleichnamigen Grossvater siehe Karl Gustav Jung. Carl Gustav Jung Carl Gustav Jung (* 26. Juli 1875 in Kesswil; † 6. Juni 1961 in Küsnacht), meist kurz CG Jung, Kampf ein Schweizer Psychiater und der Begründer der analytischen Psychologie. Leben Wohnhaus von Carl Gustav Jung in Basel-Kleinhüningen Kindheit und…

Carl Gustav Jung
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Dieser Artikel behandelt den Psychiater. Zu seinem gleichnamigen Grossvater siehe Karl Gustav Jung.

Carl Gustav Jung Unterschrift von Carl Gustav Jung

Carl Gustav Jung (* 26. Juli 1875 in Kesswil; † 6. Juni 1961 in Küsnacht), meist kurz CG Jung, Kampf ein Schweizer Psychiater und der Begründer der analytischen Psychologie.

Leben

Wohnhaus von Carl Gustav Jung in Basel-Kleinhüningen

Kindheit und Jugend

Carl Gustav Jung wurde als Zweiter Sohn des reformierten Pfarrers Johann Paul Achilles Jung (1842-1896) und seine Frau Emilie (1848-1923), Tochter des Basler Antistes Samuel Preiswerk, in Kesswil, Kanton Thurgau, geboren. [1][2] Die Familie Jung stammt ursprünglich aus Mainz; der gleichnamige Grossvater Karl Gustav Jung (1794-1864) emigrierte 1822 nach Basel und wirkte dort bis 1864 als Professor für Medizin. [3] Carl Gustav Kampf Sechs Monate alt, als sein Vater ins Pfarrhaus von Laufen nahe beim Rheinfall umzog. Vier Jahre später zog die Familie nach Kleinhüningen bei Basel. Als er neun Jahre alt struggle, wurde seine Schwester Johanna Gertrud («Trudi») geboren. Nach dem Morgenwaden Vaters am 28. Januar 1896 musste Jung als junger Student für den Unterhalt seine Divulge und sein Schwester sorgen.

Studium und Studien

Ab 1895 studierte Jung Medizin an der Universität Basel. In dieser Zeit trat er dem Schweizerischen Zofingerverein bei. [4] In Wadenfänger Frühe Studienzeit Beschäftigt er dich u. ein. mit Spiritismus, ein Gebiet, das Schicksal, wie seine Biografin Deirdre Bair 2005 schrieb, «als mit der Psychiatrie verwandt» angesehen wurde. [5] Sein Interesse daran Würde zum EINEINEEINES Durch Zwei Unerklärliche «Poltergeistphänomene» in Seinem Ersten Studiensemester geweckt: Ein plötzliches zerreißen Eines Tisch und saubere Zerspringen Eines Brotmessers habe er Beobachtet. [6] Jung besuchte von 1894 bis 1899 Seancen Wadenfänger Cousine Helly Preiswerk, sterben in Trance mediale Fähigkeiten Zu haben Schien, Eulen Zwei Jahre lang, von 1895 bis 1897, sterben Seancen wöchentlichen Eines «Glaser – und Tischrücker-Kreises», der sich um ein fünfzehnjähriges «Medium» hatte hatte. [7][8]

Seine Mitarbeiterin Marie-Louise von Franz äusserte dazu mit Bezugnahme auf Jungs Ausführungen über Die psychologischen Grundlagen des Geisterglaubens:

«This Erfahrung veranlasst ER Längere Zeit aller Geistererscheinungen überhaupt als autonomes, aber prinzipiell zu anzusehen.» [9]

Jung spezialisiert sich auf Psychiatrie. Interesse an diesem Gebiet hatte er schon an der vorwurf vaters Paul als Pastor und Konsulent Irrenanstalt Basel (vermutlich von 1886/87 bis zu seinem Lebensende am 28. Januar 1896). [10] Ausschlaggebend für Jungs Entscheidung Kampf sterben Lektüre von Krafft-Ebings Lehrbuchs der Psychiatrie für praktische Ärzte und Studierende [11], in DM Psychosen als «Krankheiten der Person» beschrieben Werden, in einmal gedreht Amt für Jung «sterben Beiden Ströme meines Interesses» als «gemeinsame [s] Feld der Erfahrung von biologischen und geistigen Tatsachen» verband. [12]

1900 wurde Jung nach seinem Staatsexamen als Assistent von Eugen Bleuler in der Irrenheilanstalt Burghölzli in Zürich tätig. Während of this Zeit entstand aus Seinen Beobachtungen des Phänomens der gespaltenen Persönlichkeit, sterben er anhand von Protokollen spiritistischer Sitzungen gewonnen had, 1902 seine Dissertation Zur Psychologie und Pathologie sogenannter occulter Phänomene. Im Wintry Wetter 1902/03 assistierte Jung bei Pierre Janet am Pariser Hôpital de la Salpêtrière. Seine Forschungen am Burghölzli über Gehirngewebeproben und seine Arbeit mit der Schädlinge populären Hypnose zur Heilung der Symptome psychischen Krankheiten befriedigten Jungs Suche nach dem Entstehen und der Natur von Geisteskrankheiten nicht. [13] Erst Fortführung des von Wilhelm Wundt entwickelten Assoziationsstudien zusammen mit Seinem Kollegen Franz Beda Riklin führt Jung zu Einer Ersten Antwort sterben. Die ergebnisse Wadenfänger Assoziationsexperimente, verknüpft mit den Überlegungen von Pierre Janet in Paris und Théodore Flournoy in Genf, [14] Brachten Jung zur annahme der von IHM so genannten «gefühlsbetonten Komplexe». Er ist die Bestätigung von Sigmund Freuds Theorie der Verdrängung, die ihm die einzig sinnvolle Erklärung für solche sich autonom verhaltenden, aber das Bewusstsein schwer zugänglichen Gedankeneinheiten kämpfen. [15]

Familiengründung

Im Februar 1903 heiratete Jung die wohlhabende Schaffhauserin Emma Rauschenbach (1882-1955); sie gebar bis 1914 vier Töchter und ein Sohn. Sie interessierte sich für Naturwissenschaften, Geschichte und Politik und Kampf fasziniert von der Gralslegende. [16] Ihr Ehemann förderte Ihre Interessen; Sie kämpfen für ihn nicht nur eine wichtige Gesprächspartnerin und Kritikerin ihrer Texte, sondern 1/2 ihm bei seiner Arbeit, schied sie mich Schreibarbeiten übernahm. Ab 1930 arbeitete sie selbst als Analytikerin. [17] Ihr in Die Ehe mitgebrachtes Vermögen Kampf Eine Wichtige Voraussetzung für Jungs Forschungsfreiheit.

C. G. Jung (1910)

Habilitation und Eröffnung der Privatpraxis

Bei Bleuler habilitierte sich Jung 1905 mit den Ergebnissen Sie Wadenfänger Forschungen über Diagnostische Assoziationsstudien: Beiträge zur experimentellen Psychopathologie. [18] Im Selben Jahr Stieg er zum Oberarzt der Psychiatrischen Klinik Burghölzli und Ersten Stellvertreter Bleulers auf [19] und zum Wurde ausserordentlichen Professor für Psychiatrie an der Universität Zürich ernannt. [20] Seine Vorlesungen als Privatdozent Waren Darm besucht. [21] Die Habilitationsarbeit 1906 Wurde veröffentlicht und bringt ER erst internationale Anerkennung ein. [22] 1907, im Jahr Wadenfänger Erste Begegnung mit Sigmund Freud, folgt seine Arbeit über die Psychologie der Dementia praecox. Wegen eines Zerwürfnisses mit Bleuler gab Jung 1909 seine Tätigkeit am Burghölzli auf und eröffnete in seinem neuen Haus in Küsnacht am Zürichsee eine Privatpraxis.

Beziehung zu Freud

Jung hielt 1900 auf Bitte Bleulers An einen Diskussionsabend der Ärzteschaft eines Referat zu Freud Schrift über den Traum. [23] Er habe «BEREITS 1900 … Freud Traumdeutung [Erscheinen 1899] Gelesen. Ich habe das Buch wieder weggelegt, weil ich es noch nicht begriff […] 1903 ich bin die traumdeutung noch einmal vor und entdeckte den Zusammenhang mit meinen eigenen Ideen. »[24] In der Folge habe Jung, so den Herausgeber des Briefwechsel mit Freud, bis 1905 in nahezu alle publizierten Werken auf Freud Arbeiten hingewiesen (mit ausnahme Wadenfänger Sexualtheorie). [25]

Im letzten Teil seiner Habilitationsschrift beschrieb Jung der Fall einer Zwangsneurose, den er erst mit Assoziationsversuchen untersucht und dann mit Freuds Verfahren der Psychoanalyse erfolgreich. Dabei geht er ausführlich auf Freud 1905 erschienene Arbeit Bruchstück Einer Hysterie-Analyse ein. Am Schlüsselbund, der Schlange, der, der, der,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,, [26]

Jungs Zusendung der Diagnostischen Assoziationsstudien ein Freud im April 1906 und Freuds Übermittlung Wadenfänger Sammlung kleiner Schriften zur Neurosenlehre ein halbes Jahr später Waren der Beginn Einer engen Freundschaft und Instant Eines siebenjährigen, regen Briefwechsels und intensiven Austausches ein Jung. [27] Jung Würde zu Einem vehementen Unterstützer der noch unpopulären Ansichten Sigmund Freud DAMALS.

Bei ihrer Ersten Begegnung 1907 in Wien spricht Freud und Jung dreizehn Stunden ANALYTICA, [28] Wobei Sowohl sehr ähnlichen Interesse Als Auch BEREITS Differenzen Sichtbar gerechnet wird: Freud habe Jung gebeten, «nie sterben Sexualtheorie aufzugeben». [29] Ein früher Konfliktpunkt Kampf Ihre Unterschiedliche setting zu Glauben und zum Irrationalen: Jung nahm sogenannte parapsychologische Phänomene ernst, während Freud this «als Unsinn» ablehnte, selbst als sich nach Schilderung Jungs ein solches Phänomen (ein wiederholter Knall im Bücherschrank) am gemeinsamen Abend ereignet haben sollen. Junger Kampf enttäuscht über die Reaktion Freuds und schrieb sie dessen «materialistischem Vorurteil» zu. [30]

Freud schätzte es, dass Jung sich als «Christ und Pastorensohn» der Theorie anschloss. Erst Jungs «Auftreten [habe] die Psychoanalyse der Gefahr entzogen … eine jüdische nationale Angelegenheit zu Werden», schrieb er in Einem Privaten Kurz 1908. [31] Freud sah in Jung den Stammhalter und Fortführer der Psychoanalyse und bezeichnete IHN- als «Kronprinzen».

Als sich Jung für den damals unpopulären Freud einsetzte, tat er das, wie er 1934 und in seiner Autobiographie (1962) schrieb, als unabhängiger, eigenständiger und freud ebenbürtiger, für seine Assoziationsstudien und Komplextheorie bekannter Fachwissenschaftler. [32][33][34] Jung schreibt später, seine «Mitarbeiterschaft vollzieht du Unter dem Vorbehalt Einer prinzipielles Einwandes Gegen die Sexualtheorie und dauern bis zu DM Moment, wo Freud Sexualtheorie und Methode prinzipiell Miteinander identifiziert.» [33]

Gruppenbild vom Internationalen Psychoanalytischen Kongress, Weimar 1911: vorne sitzend u. ein. Eugen Bleuler, Lou Andreas-Salomé, Emma Jung und Toni Wolff, in der Mitte stehend Freud und Jung.

Jung engagiert ich in der Bewegung Freud, und ab 1908 als Wird Redakteur des Internationale Jahrbuch für psychoanalytische und psychopathologische Forschung tätig. Von 1910 bis 1914 kämpfen er Präsident der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung.

Doch allmählich traten die Differenzen zwischen beiden deutlichen hervor. Ende 1912 führte stirbt zum Bruch, Once Jung sein Buch Wandlungen und Symbole der Libido publiziert had. Deutsch – Übersetzung – Linguee als Übersetzung von „kathedrale“ vorschlagen Linguee – Wörterbuch Deutsch – Englisch Andere Leute übersetzten. Englisch – Deutsch – Übersetzung – Linguee als Übersetzung von „wovon“ vorschlagen Linguee – Wörterbuch Deutsch – Englisch Andere Leute übersetzten ‚ die vielfältigen Kulturen in den verschiedenen geschichtlichen Perioden gemein waren, von ihmgriffen „. [35] Freud erklärte daraufhin, «Dass er sterben Arbeiten und Ausführungen der Schweizer nicht als legitime Fortsetzung der Psychoanalyse ansehen konne» [36]

Nach scharfen persön Vorwürfen von Jung kündigte Freud ihm im Januar 1913 schriftlich die Freundschaft. Im Oktober desselben Jahres beurteilt Jung dann auch die fachliche Zusammenarbeit und legte im April 1914 den Vorsitz der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung nieder. [37]

Beziehung zu Sabina Spielrein

Sabina Spielrein, die aus Russland stammte, Kampf von 1904 bis ca. 1907 eine Patientin Jungs am Burghölzli, später Freuds Schülerin und Kollegin. [38] Jung tauscht ich in Einem Briefwechsel mit Freud 1906 und 1907 Gesetz über die psychoanalytische treatment Spielreins und 1909 über «EINEN wüsten Skandal» mit Wadenfänger Nonne Ehemalige Patientin aus. [39]

Beziehung zu Toni Wolff

Antonia Wolff (1888-1953, genannt «Toni») [40] arbeitete ab 1912 für und mit CG Jung, Würde ab 1913 seine engste Vertraute und ab 1914 für viele Jahre Waden Wichtigste Mitarbeiterin und Geliebte (manche nannten Wolff Jungs «Zweitfrau», siehe die Jung-Biografie von Deirdre Bair). Wolff wird manchmal auch als «Jungs Analytikerin» bezeichnet. Während Jungs schwerer Krise nach dem Bruch mit Freud Kampf Toni Wolff sein wichtigster Beistand. CG Jung blieb aber mit Emma Jung verheiratet, und oft traten sie zu dritt auf. Toni Wolff gründete 1916 in Zürich den Psychologischen Club mit einer Vereinigung der Anhänger von Jungs Analytischer Psychologie. Von 1928 bis 1945 Kampf sie Präsidentin des Golf Ausrüstung.

Isolation in der Lebensmitte – Reisen und Begriffsprägung Analytische Psychologie

Nach dem Bruch mit Freud gab Jung 1913 seine Lehrtätigkeit als ausserordentlicher Professor an der Universität Zürich auf. Fortan kämpfen in eigener Praxis tätig, unterbrochen durch ausgedehnte Reisen in den zwanziger Jahren: 1924/1925 nach Nordamerika zu den Pueblo-Indianern, 1925/26 nach Nordafrika und nach Ostafrika zu den «Eingeborenenstämmen» am Berg Elgon. 1937 reiste er nach Indien. Jung publizierte gegenwärtige Überlegungen und Ansichten, die er nunmehr Analytische Psychologie nannte.

In der Folge des Zerwürfnisses mit Freud, das Jung zufolge auf dessen Beharren auf seine Sexualtheorie und Jungs Festhalten an einen eigenen Interessen eine Mythologie und Religionsgeschichte und damit letztlich auf unvereinbare Weltanschauungen zurückzuführen Kampf, erlebte Jung eine Sektion der inneren Desorientierung und des psychischen Druckes. Darum hat er 1913, sich neben seiner Praxis verstärkt seinen Unbewussten, sein Träumen und Phantasien zu Witwen und rekapitulierte seine Kindheit. Träume und Phantasien hielt er als Notizen und Skizzen in «Schwarzen Büchern» fest. [41] This bildeten Grundlagen Waden «Rotes Buch», eine DM sich bis 1930 arbeitet sterben.

Alchemie als «Proto-Psychologie»

1928 lernte Jung durch den Befreundeten Sinologen Richard Wilhelm die taoistische Alchemie kennen und schrieb 1929 eine psychologische Einführung zu Wilhelms Werk über dieses Thema. [42] Dies regte Jung ein, sich mit Auch der abendländischen Alchemie zu beschäftigen. Jung entdeckte, dass seine Träume und die seine Patienten Parallelmotive zur Alchemie begeistert und fühlte sich von den Träumen gedrängt, sich tiefer mit alchemistischen Schriften zu befassen. [43] Sechzehn Jahre später veröffentlicht er anhand der Traumserie Eines Naturwissenschafter seiner Überlegungen dazu in Psychologie und Alchemie (1944). Die [44] persönliche Aspekte des in der Alchemie Motiven gespiegelten Individuationsprozesses, Wie er auch in Einem tiefgehenden Analysieren des Unbewussten stattfinden, Beschreibt Jung anhand Einer Deutung der Bilderserie aus dem Rosarium Philosophorum [45] in Der Psychologie der Übertragung Nach (1946). [46] Insofern fasst Jung 1954 sterben Alchemie als frühe, Unbewusste Beschreibung «psychische Strukturen» in der Terminologie «stoffliche Verwandlungen» auf, sozusagen als Ein «Proto-Psychologie», DAHER für die Psychologen bedeutsam sei sterben, ein «Schatzhaus der Symbolik, die Kenntnisse für das Verstehen der neurotischen und psychotischen Vorgänge ungemein hilfreich »sei. Umgekehrt sei sterben Psychologie des Unbewussten Auch «anwendungsfähig auf Jene Gebiete der Geistesgeschichte, kommt wo Symbolik in Frage.» [47] alchemistische Gestalt des Merkurius deutete er in Teil drei Wadenfänger Symbolik des Geistes (1948) Die [48] und schrieb 1955 und 1956 in Zwei Bände über sterben «Coniunctio», stirbt Vereinigung von Gegensätzen in Seinem Spätwerk mysterium Coniunctionis. [49] Seine Auseinandersetzung mit der Alchemie Ließ dich nach Isler Auch als «Ringen um sterben Befreiung des«Neuen König», aus der Tiefen des kollektiven Unbewussten verstehen», [50] auch als EIN Erneuerungsversuch des kulturellen Bewusstsein.

Jung und die (Internationale) Allgemeine Ärztliche Gesellschaft für Psychotherapie (AÄGP / IAÄGP)

Jungs steigende Reputation geführt dazu, dass er 1929 eingeladen wurde, ein der Hauptreferate auf dem von Teilnehmern aus ganz Europa besuchten Jahreskongress der 1926 gegründeten überstaatlichen Allgemeinen Ärztlichen Gesellschaft für Psychotherapie (AÄGP) zu halten. Im Jahr wurde er als Zweiter Vorsitzender in den Vorstand dieser Vereinigung gewählt. Nach der «Machtergreifung» Durch Die Nationalsozialisten Wurde er wegen des Rücktrittes des bisherigen Vorsitzenden Ernst Kretschmer der Vorsitzende und gleichzeitig Herausgeber des verbandseigenen Zentralblattes für Psychotherapie. [51] of this Kampf bis Johannes Heinrich Schultz und Rudolf Allers wesentlich von Kretschmer Freund Arthur Kronfeld als Schriftleiter Organisiert Worden, der als Deutscher jüdischer abstammung jedoch sofort jedes öffentliche Wirken had EINSTELLEN Müssen dahin NEBEN. Jung sagt «nach Langen Verhandlungsmonate» [52] 1933 sterben Nahme des Präsidentenamt zu, allerdings unter der Voraussetzung Einer Umbenennung und Eine rechtlich Neue Organisation der Gesellschaft, vor Allem der möglichkeit zur Einzelmitgliedschaft für Juden. [52]

So Wird mit Bestätigung der Neuen Statuten Auf den Nauheimer Kongress (Deutschland / Hessen) im Mai 1934 Einer neutralen internationale Organisation mit unabhängig hiervon und voneinander agierenden Landesgruppen Gebildet, Derens politische und religiöse Neutralität Verbindlich in den Statuten festgeschrieben kämpfen: die Internationale Allgemeine Ärztliche Gesellschaft für Psychotherapie (IAÄGP). [53] Dabei – Würde Zürich verlegt Gesellschaftssitz von Berlin nach dem. [54] Jung Kampf Herausgeber des Zentralblattes, doch befanden sich alle übrigen für Gesellschaft tätigen sterben weiterhin in Berlin. [55]

CG Jung kümmerte sich mit dem Anfang seine Präsidentschaft persönlich um die rechtliche Struktur der neuen Statuten dieser Welt organisiert, von Deutschland unabhängigen und politisch neutralen Gesellschaft. Deutsch – Übersetzung – Linguee als Übersetzung von „jüdischen“ vorschlagen Linguee – Wörterbuch Deutsch – Englisch ausschließlich englische Resultate für Landesgruppe «individuelle Mitglieder» sein konnten. [56] Um der einfluss die in Mitgliederzahlen überlegener deutsche Landesgruppe einzuschränken, sorgt Jung zudem Dafür that JEDE Landesgruppe nicht mehr als 40% der anwesenden Stimmen HaBen darf. Ausserdem hat jede Landesgruppe ihre Mitteilungen in eigenen, länderspezifischen Sonderheften veröffentlichen. Deutsch – Englisch Wörterbuch http://www.themen.de/index.php?id=8&L=1. [57] So kämpft es Möglich that zugleich sterben deutsche Landesgruppe gleichgeschaltet Kampf und übrige Mitglieder der IAÄGP sterben – zumindest bis 1939 – unabhängig Davon agieren kann.

Jung trägt als Präsident vom 21. Juni 1933 [58] bis zu Seinem Rücktritt im Jahr 1939 dazu bei, Die Arbeit der AAGP als Internationale AAGP (IAÄGP) aufrechtzuerhalten. Mit seiner Führungsrolle in der IAÄGP beabsichtigte Jung, die noch junge Psychotherapie in Deutschland über die Zeit des Nationalsozialismus hinaus zu retten. Wie viele aktive Mitglieder der IAÄGP, sterben IHN- dringend um seine Präsidentschaft Baten, [59] Kampf Auch Jung der Meinung, als politisch neutraler Schweizer konne er DM Druck der Nationalsozialisten und Standhalten sterben grösstmögliche Unabhängigkeit der Gesellschaft ermöglichen. [60]

Seine Präsidentschaft der IAÄGP wurde vielfach kritisiert und brachte ihn in den Verdacht der Anbiederung an die Nationalsozialisten. Als Motivation für sein Verhalten verwies Jung auf sein Verantwortungsgefühl: Die Übernahme der Präsidentschaft hat sich in einen «moralischen (n) Konflikt» gestürzt, doch betrachte er es als seine Pflicht «mit dem Gewicht meines Namens und meiner unabhängigen Stellung für meine Freunde einzustehen. »[61]

«Man wird im Kriegsfalle den Arzt, der seine Hilfe die Verwundeten der gegnerischen Seite angedeihen lässt, aber auch nicht als Landesverräter auffassen. [62] Weiter führte er aus (ebd.), «(M) Eine Unterstützung der deutschen Ärzte Hut mit Einer Politischen stellungnahme nichts zu tun.» »

CG Jung ist dreizehn / 14. März 1934 in der Neuen Zürcher Zeitung (Erwiderung auf Vorwürfe Gustav Ballys in Dessen Artikel Deutschstämmige Therapie in derselben Zeitung) [63]

Doch Trennung stirbt between weltweit freiheitlicher Anspruch und die Ambitionen der gleichgeschalteten deutsche Landesgruppe Gelingt nicht Vollständig: Die Herausgabe der Verschiedenen Nummern des Zentralblatt sollte Zwischen den Landesgruppen wechseln und ersten Ausgabe des Zentralblatt der Internationalen Gesellschaft Spur in Händen des deutschen Landesgruppe der sterben. Trotz der geforderte Politische Neutralität und gegen Jungs ausdrückliche anweisung – wie er im März 1934 in Wadenfänger oben zitiert Replik auf Ballys Vorwürfe schreibt [64] – Wird Darin im Dezember 1933 Eine nationalsozialistisch geprägte Grundsatzerklärung des Vorsitzenden des deutsche Landesgruppe , Matthias Heinrich Göring, Ein Vetter der damalige Reichsminister Hermann Göring, abgedruckt, ohne Dass Jung vom Schriftleiter (Walter Cimbal, Hamburg) zuvor Davon in kenntnis Gesetzt Worden sei, [65] die 1933 und 1934 andererseits Jungs Bemühungen, Jüdische Kollegen zu helfen, Unterstützt had. [66] Statt nur sterben deutsche erhielten DAMIT alle Landesgruppen of this politisch orientierte Manifest. Es wurde nie klar, ob das durch einen Fehlers oder absichtlich durch den Sekretär der deutschen Landesgruppe geschah. This Erklärung Kampf zudem direkt nach Jungs Editorial des Zentralblattes mit Wadenfänger für alle ausser der deutschen Landesgruppe Gedachten Begründung abgedruckt, warum er sein Präsidentenamt angetreten had, sterben entgegen Jungs Absicht Auch in der Ausgabe für die deutsche Landesgruppe Erschien. Durch of this Nebeneinander von Jungs Editorial und MH Göring Loyalitätserklärung zu den Nazis entstanden die falschen Eindruck, Dass Jung Mit der antisemitischen Politik der Nazis einverstanden wäre, [67][68] DM sich in dem erwähnten Replik auf G. Ballys Vorwürfe in dem Neuen Zürcher Zeitung im März 1934 [69] öffentlich entgegentrat.

Bair schildert in IHREM Kapitel Arg mit der Zeitgeschichte zusammengestossen im Detail anhand des Briefwechsel between Matthias Göring und Walter Cimbal stirbt Bemühungen des Leiter der deutsche Sektion, Matthias Göring, von Jungs zu Ansehen profitieren und ER für den Nationalsozialismus zu instrumentalisieren. Cimbal äusserte sich angesichts dessen. 1933 besorgt darüber, «dass Jung auf Parteilinie blieb». [70] Jung hingegen Versucht – wie seine Biografin Deirdre Bair 2005 schreibt – die Unabhängigkeit Wadenfänger Quandary zu Stärken, die Wissenschaftliche Isolierung der deutschen Psychoanalytiker und das entgegenzuwirken Zentralblatt Eulen Des Anderen Landesgruppen vor der Einflussnahme der Nazis zu schützen. [71] So setzt er 1934 Sein Zürcher Kollegen CA Meier als geschäftsführender Direktor der Internationale Gesellschaft und als Sekretär für das Zentralblatt ein, der Auch Gesetz über die politische Neutralität des Zentralblatt wachen sollen und die für Jung EINEN Grossteil des Briefverkehr der IAÄGP regelt. [72][73] insgeheim Liess Jung Rudolf Allers, EINEN Juden, sterben im Rezensionen Zentralblatt verfassen und «benutzte this Besprechungen, um sterben deutschen Leser über in anderen ländern durchgeführte Forschungen Auf dem Laufenden zu halten». [74]

Infolge der auf seine Präsidentschaft und auf Inhalte des Zentralblatts bezogenen Vorwürfe, aber auch von Machtkämpfen und Schikanen vonseiten gleichgeschalteten deutschen Sektionsleitung, Denen sich Jung Ausgesetzt sah, reichte er 1935 den Rücktritt Erstmals ein, Liess sich aber von Matthias H. Göring zum Weitermachen überreden der . 1937 drohte er wieder mit Rücktritt und 1939/40 dauerte es von verzögerungen durch M. H. Göring und komplizierte Verwaltung und Formproblemen ein Jahr, bis Jungs Amtsniederlegung an der Zürcher Delegiertenversammlung am 5./6. August 1939 – nach einem weiteren Rücktrittsbrief Jungs im Juli 1940 – wirksam und auch von Göring angenommen wurde. [75][76]

In dieser Übergangszeit zu Anfang des Zweiten Weltkriegs von Juli 1939 bis September 1940 fungierte Jung als «Ehrenpräsident» und CA Meier als Interimsgeschäftsführer zur zur Wahl eines neuen Präsidenten. Die Aufnahme des offizielle-nationalsozialistisch eingestellten Neue Landesgruppen aus Italien, Japan und Ungarn, mit Denen zusammen dem Deutschen Landesgruppe Einer Stimmenmehrheit in der IAÄGP Motivation und andere Mentalität Könne, gerechnet wird von Göring und Wadenfänger Gruppe vorangetrieben [77][78] und von Dieser Jung zugeschrieben, gedreht in einmal treiben den Eindruck einer Nazifreundlichkeit Jungs verstärkte. [77] Im Anschluss An die Wiener vom 7. Delegiertenversammlung September 1940 übernahm das Deutsche Institut für Psychotherapie, das ebenfalls von Matthias Göring geleitet Wurde, Geschäftsführung der Internationalen Gesellschaft sterben. [79]

Im Jahre 1939 wurden Jungs Werke im Deutschen Reich auf die «schwarze Liste» gesetzt, 1940 nach der deutschen Invasion auf die französische «Otto-Liste» der verbotenen Werke. [80]

Jungs Äusserungen im Kontext des Nationalsozialismus

C. G. Jung äusserte sich, u. ein. Deutsch – Englisch – Übersetzung – Linguee als Übersetzung von „kunst“ vorschlagen Linguee – Wörterbuch Deutsch – Englisch ausschließlich englische Resultate für. Diese Äusserungen über «germanischen Geist» und «jüdische Psychologie» Trail Jungs Auffassung der «Gleichgleiche» zu Grunde, d. h. die von ihm festgestellten verschiedenen psychologischen Voraussetzungen von Einzelnen und Gruppen, die er wertneutral verstanden wissen wollte. [81] Darauf Weist er öffentlich in Seinem Editorial im Zentralblatt 1933 hin, im Wadenfänger Replik vom dreizehn / 14. März 1934 in der Neuen Zürcher Zeitung Auf die Darin zuvor veröffentlichten Vorwürfe des Psychoanalytikers Gustav Bally, Wie Auch privat:

Im Zentralblatt schrieb er 1933:

«Die sich und die einsichtigen Leuten schon längst bekannte Verschiedenheiten der Deutschen und der Jüdischen Psychologie dürfen nicht mehr verwischt werden. Es Gibt in der Psychologie vor allen other Wissenschaften Einer Persönlichen equation, Derens Nichtbeachtung ergebnisse von Praxis und Theorie verfälscht sterben. Dabei soll, wie ich ausdrücklich feststellen möchte, keine Minderbewertung der semitischen Psychologie gemeint sein. »

CG Jung, Geleitwort im Zentralblatt für Psychotherapie und ihre Grenzgebiete VI / drei (Leipzig 1933). [82]

Dem befreundeten jüdischen Analytiker James Kirsch, der ihn 1934 zu seinen Äusserungen über jüdische Psychologie und zu der aus ausgelösten öffentlichen Empörung befragte, schrieb Jung: die öffentlichkeit missverstehe ihn, er sei nicht Antisemit noch nationalsozialistisch eingestellt. [83][84]

Das Themengebiet Psychische Eigentümlichkeiten von Gruppen und Einzelnen hatte bereits Jahre zuvor einen Interessens- und Forschungsgegenstand Jungs gebildet. 1918 schrieb er warnend über die «germanischen Barbaren», die Seele neben einer zivilisierten Seite eine davon abgespaltene «blonde Bestie» berge, die sich «in ihr unterirdischen Gefängnis umdrehen und americamit einen Ausbruch mit verheerenden Folgen bedrohen» und z. B. als «soziales Phänomen auftreten» könne. Diese Forschung fand 1921 auch Niederschlag in seiner «Psychologie der Typen». [85] Dort legt Jung seine Befunde und Theorien dar, Wie Typologie von Einzelnen Derens Ideen, Philosophien und Handlungspräferenzen beeinflussten sterben. Entsprechend sei auch eine Gemeinschaft oder Kultur von den typischen in ihr vorherrschenden Bewusstseinsstrukturen geprägt.

Zudem sah er, wie es seine ärztliche Pflicht an, auf von ihm so gesehene Kernprobleme, v. A. das macht sich verwirrtes, das, das, das, das, das, das, das, das, das, das,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,, »Ermöglichen So könne das Bewusstsein diese Inhalte auffangen und integrieren. [86] Auf this Weise konne es zur Heilung des gesellschaftlichen und Politischer Snort kommen. Die Inhalte des Unbewussten seien nämlich «nicht an sich destruktiv, Sondern ambivalent, und es hangt ganz von der beschaffenheit des sie auffangenden Bewusstseins ab, ob sie zum Fluch oder zum Segen ausschlagen. »[87] Er erklärt:

«Ich gebe zu, ich bin unvorsichtig, so unvorsichtig, das ich das Allermißverständlichste, verwandelte sich in einmal Mann im gegenwärtigen Moment überhaupt kann kann: ich lege die Judenfrage auf den Tisch des Hauses. Ich habe stirbt absichtlich getan », denn« erster Grundsatz der Psychotherapie ist, von allen jenen Dingen am allerausführlichsten zu sprechen, welche sind kitzligsten, gefährlichsten und mißverständlichsten sind. Das jüdische Selbstdisziplin ist ein Komplex [Anm .: Terminologie der Psychotherapie] […], und kein verantwortlicher Arzt könnte es über sich bringen, ärztliche Vertuschungsmethode zu üben.

CG Jung am thirteen./14. März 1934 in der Neuen Zürcher Zeitung. [88]

Seiner Mitarbeiterin Marie-Louise von Franz zufolge trail Jungs «Fehler» in dieser Zeit im «therapeutischen Optimismus, das heißt in seiner ärztlichen Leidenschaft. Wo immer im Einzelnen oder im Kollektiv das Dunkle, Zerstörerische aufbrach, versuchte er mit der Leidenschaft des Arztes zu retten, verwandelte sich in einmal zu retten Kampf ». Denn, Wie er im zusammenhang mit Einem bösartigen Patienten sagt: «? Wie Kann ich Therapie üben, nicht doch immer wieder hofft wenn du» [89] In Einem Kurz vom 20. April 1946 eine Eugene H. Henley (New York) schreibt Jung , er habe «vor der Hitler-Ära noch immer Illusionen [über den Menschen]» gehabt. «Das ungeheuerliche Vorgehen der Deutschen» hab sie «gründlich zerstört». Er habe «nie gedacht, Dass der Mensch so absolut böse sein konne […], in Deutschland Kampf das Böse […] unvorstellbar schlimmer als das Übliche Böse.» [90]

Deutsch – Übersetzung – Linguee als Übersetzung von „schweiz“ vorschlagen Linguee – Wörterbuch Deutsch – Englisch ausschließlich englische Resultate für. Trotz Waden Bruch mit Freud, Deren Psychologie und «zersetzende [Weil in Jungs Augen reduktionistisches] Denken» er andernorts kritisiert, würdigt CG Jung 1934 in Einem Vortrag auf der Tagung der Internationale Vereinigung der Psychotherapeuten in Spoiled Nauheim (Hessen) über Komplextheorie [91] Freuds Verdienste. Deutsch – Englisch – Übersetzung – Linguee als Übersetzung von „unendlich“ vorschlagen Linguee – Wörterbuch Deutsch – Englisch ausschließlich englische Resultate für. [92] DaMiT habe sich Jung scharfe Angriffe der deutschen Presse am darauffolgenden Mark zugezogen, sterben «genau verzeichnete, Wie oft er den verhaßten Namen Freuds ausgesprochen habe». [93]

Einschätzung Hitlers und des Nationalsozialismus

In einem am 26. Juni 1933 vom inzwischen nationalsozialistisch gleichgeschalteten Radio Berlin ausgestrahlten Interview mit seinem ehemaligen Schüler Adolf Weizsäcker [94] machte CG Jung Aussagen, bei denen er sich nach Jörg Rasche (2012) «scheinbar kritiklos auf die Diktion der Nationalsozialisten» einliess, die ihm sein Interviewpartner mit Fragen nahelegte. [95] Jung äusserte in Bezug auf Hitler: « Wie Hitler kürzlich gesagt hat, muß der Führer einsam sein können und den Mut zum Alleinvorangehen besitzen. Wenn er aber sich selbst nicht kennt, wie will er andere führen? » [96] Jung warnte in dem Interview aber auch vor Massenbewegungen, die «den Einzelnen durch Recommendation übermannen und bewusstlos machen» und betonte die Notwendigkeit der Steigerung des «Bewusstsein(s) seiner Selbst und die Selbstbesinnung» sowie die «Selbstentwicklung des Individuums» als «höchstes Ziel aller psychoanalytischen Bestrebungen» und sprach davon, wie sich «barbarische Invasionen […] innerlich in der Psyche des [deutschen] Volkes» abspielten. [97] Regine Lockot (1985) zufolge konnten seine Antworten von Nationalsozialisten ebenso wie von Regimegegnern als Bestätigung ihrer Weltanschauung aufgefasst werden. [98]

Nach diesem Interview hielt Jung ein Seminar in Berlin. Währenddessen äusserte Jung in einem privaten Gespräch mit seiner Mitarbeiterin Barbara Hannah, wie sie in ihrer Jung-Biographie (1982) berichtet, die Angst, «dass das Verderben unaufhaltbar sei. Einhalt könne ihm höchstens damit geboten werden, […] dass sich genügend einzelne des Besessenheitszustandes, in dem sie alle waren, bewusst würden. Deshalb sei es unsere Aufgabe, ihnen so lange als möglich Kraft zum Zweifeln zu geben und so vielen wie möglich dabei zu helfen, bewusster zu werden.» [99]

Sein tiefenpsychologisches Verständnis des Zeitgeschehens im nationalsozialistischen Deutschland legte Jung in seinem Aufsatz «Wotan» (1936) [100] dar: Das germanische Gottesbild des Wanderers und Sturmgottes Wotan sei wieder lebendig geworden, turned into once «ein Rückschritt und Rückgriff» sei. [101] Dies bilde – neben ökonomischen, politischen und psychologischen Erklärungsansätzen – den wohl stärksten Erklärungsgrund zum Phänomen des Nationalsozialismus. [102] Wotan habe sich davor bereits in den Schriften Nietzsches (19. Jahrhundert), wie auch – vor 1933 – in den deutschen Jugend- und Wanderbewegungen gezeigt. Nun aber führe er zum «Marschieren» und «Wüten» [103] der ganzen Bevölkerung. Dabei versteht Jung unter Wotan eine Personifikation seelischer Gewalten. Die «Parallele zwischen Wotan redivivus [„auferstanden“] und dem sozialpolitischen und psychischen Sturme, der das gegenwärtige Deutschland erschüttert, [könne] wenigstens als ein Gleichsam-als-Ob gelten.» [104] Man könne ebenso den mächtig wirksamen «autonomen seelischen Faktor» psychologisierend als «furor teutonicus» bezeichnen. [105] «In Deutschland ist das Unwetter ausgebrochen, während wir [in der Schweiz] noch an das Wetter glauben.» [106] Und: «Deutschland ist ein geistiges Katastrophenland». [107] «Früheste Intuition hat diese seelischen Gewalten stets als Götter personifiziert.» [107] Hitler sei davon ergriffen. «Das ist aber gerade das Eindrucksvolle am deutschen Phänomen, daß einer, der offenkundig ergriffen ist, das ganze Volk dermaßen ergreift, daß sich alles in Bewegung setzt, ins Rollen gerät und unvermeidlicherweise auch in gefährliches Rutschen.» [108] Jung zitierte aus Martin Nincks Wotan-Monographie [109] verschiedene dem Gott Wotan zugeschriebene Eigenschaften und folgerte, Wotan verkörpere «die triebmäßig-emotionale sowohl wie die intuitiv-inspirierende Seite des Unbewußten […] einerseits als Gott der Wut und Raserei, andererseits als Runenkundiger und Schicksalskünder.» [110] Daher äusserte er die Hoffnung, Wotan müsste sich auch in seiner «ekstatische(n) und mantische(n) Natur äussern» und «so wäre der Nationalsozialismus noch lange nicht das letzte Wort». [111]

Im Januar 1939 erschien im New Yorker Global Cosmopolitan unter dem Titel «Diagnose der Diktatoren» das von Jung gegebene, sogenannte Knickerbocker-Interview, [112] worin Jung versuchte Hitler und den Nationalsozialismus der Deutschen aus psychologischer Perspektive zu erklären. Dieses Interview wurde und wird von Kritikern als Entschuldigung oder Legitimierung aufgefasst. Jung bezeichnete darin Hitler als einen «Ergriffenen» und «Besessenen», also Hitler sei von Inhalten des «kollektiven Unbewussten» überwältigt. Hitler sei einer, der unter dem Befehl einer «höheren Macht steht, einer Macht in seinem Inneren», der er zwanghaft folge. «Er ist das Volk», d. h. Hitler repräsentiere für die Deutschen das im «Unbewussten des deutschen Volkes» Lebendige, (weswegen andere Nationen die Faszination der Deutschen durch Hitler nicht verstehen könnten). [113] In diesem Sinne beziehe Hitler seine Macht durch sein Volk und sei «hilflos … ohne sein deutsches Volk», [114] weil er das Unbewusste Nazideutschlands verkörpere, turned into once Hitler seine Macht gebe. [115]

In dieser psychischen Funktion entspräche Hitler am ehesten dem «Medizinmann», «Oberpriester», «Seher» und «Führer» einer primitiven Gesellschaft. Dieser sei dadurch mächtig, dass man vermute, er besitze Magie. [116] Hitler wirke tatsächlich «magisch», d. h. über das Unbewusste. Er sei «der Lautsprecher, der das unhörbare Raunen der deutschen Seele verstärkt, bis es vom unbewußten Ohr der Deutschen gehört werden kann», d. h. er spiele für die Deutschen die Rolle eines Vermittlers zu den Äusserungen ihres Unbewussten. [115] Das dort Aktivierte struggle nach Jungs Auffassung das frühere Gottesbild des «Wotan», aber auf eine zerstörerische Art work. [117] Jung konstatiert zudem einen «Minderwertigkeitskomplex» der Deutschen, der eine notwendige Voraussetzung für die «Messianisierung» Hitlers bilde.

Seine Biografin Deirdre Bair unterstreicht 2005, Jungs Äusserungen aus dem « Knickerbocker-Interview » und das Bekanntwerden der Inhalte seiner Terry-Lectures , die er 1937 an der Yale University gehalten und 1938 auf Englisch als Psychology and Faith publiziert hatte, [118] führten im Kriegsjahr 1939 dazu, dass Jungs Werke in Deutschland und 1940 nach der Invasion Frankreichs auch dort verboten sowie teilweise vernichtet wurden. Im Mai 1940 habe Jung durch eine Warnung vor einem erwarteten Überfall auf die Schweiz erfahren, dass auch er selbst auf der «schwarzen Liste» der Nationalsozialisten stand. [119]

Nach 1945 wurde Jung scharf wegen seiner Haltung in den Anfangsjahren des Nationalsozialismus kritisiert. 1945 veröffentlichte die «Neue Schweizer Rundschau» seinen Aufsatz «Nach der Katastrophe», der als indirekte Auseinandersetzung mit seiner persönlichen Verwicklung verstanden werden kann. [120] Darüber hinaus nahm er niemals zu den Vorwürfen öffentlich Stellung. Anhand von Archivmaterial zeigt Bair, dass sich Jung bereits seit seiner Präsidentschaft in der IAÄGP ab 1933 vielen Angriffen ausgesetzt sah und Freunden gegenüber äusserte, seine damaligen Erklärungen seien immer wieder falsch verstanden worden. Da er zudem die Vorwürfe ab 1945, ein Antisemit und Nazi zu sein, als völlig absurd und haltlos empfunden habe und manche davon verdrehte Darstellungen seiner Aussagen oder direkte Verleumdungen gewesen seien, habe er von einer Rechtfertigung eher eine Verschlimmerung der Angriffe erwartet und sich gegen eine öffentliche Rechtfertigung entschieden. [121] Privat soll er jedoch, wie Gershom Scholem an Aniela Jaffé 1963 schrieb, geäussert haben: «Ich bin ausgerutscht» [122] – nämlich auf dem glatten Parkett der Politik, wie von Marie-Luise von Franz 1972 ergänzt wurde. [123] Später meinte Jung, er sei zu optimistisch über die Möglichkeiten einer positiven Entwicklung gewesen und hätte mehr schweigen sollen. [123][124]

In den Jahren 1942 und 1943 diente Jung through Allen Welsh Dulles dem US-amerikanischen Geheimdienst als eine Art work «Profiler»: Jung sollte die psychische Verfassung der führenden Nationalsozialisten und des deutschen Volkes analysieren, ihre Handlungsweisen und möglichen Reaktionen prognostizieren. [125]

Jungs Äusserungen über und Beziehung zu Juden und dem Judentum

Das Wirken Jungs struggle gemäss den Quellen nicht von einem spezifischen Antisemitismus geprägt, seine Worte über Juden erscheinen jedoch zum Teil politisch naiv, unsensibel oder opportunistisch. [126]

Rasche (2007) weist darauf hin, dass Jung «wie viele seiner Zeitgenossen, unbedachte abwertende Äusserungen über Juden gemacht» habe [127] und teilweise unreflektiert den damaligen Nazi-Jargon benutzt hätte, turned into once eine objektive Beurteilung, in welchem Ausmass Jungs Äusserungen antisemitisch gewertet werden können, erschwere. [128] Seine Äusserungen hätten « mit dem mörderischen Antisemitismus Hitlers und der Nazis nur insoweit zu tun […], als diese solche [bereits existierenden] Denkfiguren und Redeweisen für ihre rassistischen Verbrechen benutzten. » [129][130]

Die enge Mitarbeiterin Marie-Louise von Franz, die ihn auch privat intestine kannte, schrieb, dass sie von Jung nie antisemitische oder nationalsozialistische Äusserungen gehört habe. [131] Entsprechendes erklärten jüdische Analytiker wie Hilde und James Kirsch, die ins Ausland emigriert waren, über ihre Arbeit mit CG Jung und bestätigten viele weitere Juden, die Jungs Bekanntschaft machten. [132]

Die genaue Lektüre antisemitisch klingender Äusserungen Jungs in ihrem Zusammenhang vor und nach 1933, die oft als Belege für einen eventuellen Antisemitismus aufgeführt werden, zeigt, dass er darin um eine differenzierte Charakterisierung der seelischen Verhältnisse bei Juden und Germanen mit ihren jeweiligen Stärken und Schwächen bemüht struggle. Im Jahr 1918 schrieb Jung «Über das Unbewußte» darüber, dass der Zeitraum, in dem sich die Menschheit als «Kulturmensch» eine hochentwickelte Kultur erworben hat, in der Seele einer dünnen Patina entspreche «im Verhältnis zu den mächtig ausgebildeten primitiven (Anm: d. h. archaischen) Schichten der Seele. Diese Schichten aber formen das kollektive Unbewußte, zusammen mit den Relikten der Tierheit (Anm: den Instinkten), die in unendliche, nebelhafte Tiefen zurückweisen.» [133] In diesem Zusammenhang charakterisierte Jung die Seele der «germanischen Barbaren» (d. h. Unzivilisierten) mit einem Hinweis auf das darin befindliche Zerstörungspotential und die «der Juden» 1918 folgendermassen:

«Das Christentum zerteilte den germanischen Barbaren in seine untere und obere Hälfte, und so gelang es ihm – nämlich durch Verdrängen der dunklen Seite – die helle Seite zu domestizieren und für die Kultur geschickt zu machen. Die untere Hälfte aber harrt der Erlösung einer zweiten Domestikation. Bis dahin bleibt sie assoziiert mit den Resten der Vorzeit, mit dem kollektiven Unbewußten, turned into once eine eigentümliche und steigende Belebung des kollektiven Unbewußten bedeuten muß. Je mehr die unbedingte Autorität der christlichen Weltanschauung sich verliert, desto vernehmlicher wird sich die ‹blonde Bestie› in ihrem unterirdischen Gefängnis umdrehen und americamit einem Ausbruch mit verheerenden Folgen bedrohen. Diese Erscheinung findet als psychologische Revolution beim einzelnen statt, wie sie auch als soziales Phänomen auftreten kann.
Meines Erachtens besteht nun dieses Self-discipline für den Juden nicht. Er hatte schon die antike Kultur und hat obendrein noch die Kultur seines Wirtsvolkes erworben. Er besitzt zwei Kulturen, so paradox das auch klingen magazine. Er ist domestiziert in höherem Maße, aber in arger Verlegenheit um jenes Etwas im Menschen, das die Erde berührt, das von unten neue Kraft empfängt, um jenes Erdhafte, das der germanische Mensch in gefährlicher Konzentration in sich birgt.»

CG Jung Über das Unbewusste (1918). [134]

In Jungs Aufsatz «Zur gegenwärtigen Lage der Psychotherapie» (1934) finden sich sowohl wertschätzend gemeinte Äusserungen über Juden, die sich «infolge ihrer doppelt so alten Kultur […] der menschlichen Schwächen und Schattenseiten in viel höherem Maße bewußt» seien als Nichtjuden und die «als Angehörige einer three’000 Jahre alte Kulturrasse» ebenso «wie der gebildete Chinese in einem weiteren Umkreise psychologisch bewußt» seien als Nichtjuden. Die «germanischen Barbaren» dagegen sah Jung als nur teilweise zivilisiert an. Deren Seele stehe daher unter grosser Spannung und habe ein sowohl hohes Capability für Zerstörung als auch enthalte es schöpferische Keime für Neues, aus denen sich (erst) noch eine Kultur entwickeln müsse, weil sie nötig sei. Die Juden hätten schon eine hochentwickelte Kultur und daher fehle ihnen diese Spannung. [135]

Diese Vorstellung verknüpft Jung mit der damaligen Snort der Juden ohne eigenes Land, die daher ein «zivilisiertes Wirtsvolk zu ihrer Entfaltung» bräuchten. [136] An seiner daran anschliessenden Behauptung, der «Jude als relativer Nomade hat nie und wird voraussichtlich auch nie eine eigne Kulturform schaffen», wird ein einseitiges Bild Jungs vom Judentum deutlich. [137][138] Aus dieser Mischung von Beobachtung und Vorurteil resultiert Jungs induktiver Fehlschluss, der Jude könne auch keine Kultur schaffen, «da alle seine Instinkte und Begabungen ein mehr oder weniger zivilisiertes Wirtsvolk zu ihrer Entfaltung voraussetzen». [139]

Mit diesen Vergleichen untermauerte Jung seine Unterscheidung zwischen «jüdischer» und «germanischer/arischer» «Seele», deren Berücksichtigung für eine Psychotherapie von entscheidender Bedeutung sei, und grenzte seine Auffassung von der Bedeutung der «persönlichen Gleichung» gegen diejenige Freuds oder Adlers ab. Aufgrund der vorhandenen Unterschiede seien nach Jung die Kategorien der Psychologie von Adler oder Freud «nicht einmal für alle Juden verbindlich» und könnten nicht «unbesehen auf den christlichen Germanen oder Slawen» verwendet werden. [140]

Jungs einseitiges Bild des Judentums und jüdischer Kultur struggle vom «seelenlosen Materialismus» [141] und der reduktionistischen Sichtweise Freuds und anderer jüdischer Zeitgenossen geprägt, die selbst ihre kulturellen Wurzeln gar nicht oder nur teilweise kannten (z. B. jüdische Mystik der Kabbala, Weisheitslehre des Chassidismus). Jaffé erläutert, ein allgemeines Interesse am Judentum habe erst in der Hitlerzeit eingesetzt und habe sich mit der Gründung des Staates Israel verstärkt, wozu Werke von Martin Buber, Gershom Scholem und Franz Rosenzweig beitrugen. [142][143] Dass diese Einseitigkeiten und Vorurteile über Juden sowie die Unterscheidung einer «jüdischen Psychologie» auch unter Juden gängig waren, zeigen beispielsweise zwei Aussagen Sigmund Freuds in Briefen an Karl Abraham. Im Mai 1908 schrieb er Karl Abraham, «[…] stehen Sie mir in intellektueller Konstitution durch Rassenverwandtschaft näher, während er [Jung] als Christ und Pastorensohn nur gegen große innere Widerstände den Weg zu mir findet» [144] Am 20. Juli 1908 schrieb Freud Abraham zur Begründung von Jungs Zögern und Vorbehalten der Psychoanalyse: «Wir Juden haben es im Ganzen leichter [als Jung], da americadas mystische Aspect abgeht.» [145]

Für eine Revision und tiefgreifende Erweiterung von Jungs Wissen über das und mehr Respekt gegenüber dem Judentum [146] sorgten daraufhin jüdische Analytiker wie z. B. James Kirsch (in Briefen zwischen dem 7. Mai 1934 und 29. September 1934), [147] sowie besonders Jungs Erlebnisse nach dem Krieg, die seine «Einstellung zur jüdischen Psyche umgestoßen» hätten. [148][149] Ab 1944 beschäftigte sich Jung intensiv mit dem Judentum, das er 1955 als gemeinsame Wurzel seiner Psychologie und der Freuds betrachtete und als Vorläufer der von ihm sehr geschätzten Alchemie. [150]

Jungs teilweise widersprüchlich wirkendes Verhalten in den 1930er Jahren, durch das er sich starken Angriffen aussetzte, empfand der jüdische Rechtsanwalt Wladimir Rosenbaum gerade als Beweis für Jungs Aufrichtigkeit. Er schrieb CG Jung am 15. Mai 1934, nachdem Rosenbaum für Jung auf dessen Bitte hin die Statuten der Gesellschaft umgeschrieben hatte, Folgendes: Auch er habe in Jung zunächst einen Antisemiten vermutet. Doch

«das Missgeschick, das Ihnen kürzlich in der Welt draussen widerfuhr [wohleineAnspielungandieKonfliktedieihmseinePräsidentschaftundseinerwähntesEditorialdes Zentralblattes 1934 eintrugen], hat mich eines anderen belehrt. Denn wenn Sie Antisemit wären hätten Sie sich gerade nicht in so eine kritische Snort hinein manövriert!»

Wladimir Rosenbaum in einem Short an CG Jung vom 15. März 1934 [151]

Jung sprach wohl manchen Analysanden gegenüber auch über sein Unbehagen und Konflikte bezüglich seiner Präsidentschaft der IAÄGP. Ein Analysand Jungs, der ein glühender Sympathisant der Nazis struggle, schrieb im Mai 1933, darüber verständnislos, « er könne nicht ergründen, […,] warum es Jung derart widerstrebe, einer so ‹glorreichen gesellschaftlichen Bewegung› wie dem Nationalsozialismus ‹zu Diensten zu sein »

Viele wichtige Mitarbeiter und Anhänger Jungs waren Juden, wie Erich Neumann und Jolande Jacobi. Jung unterstützte jüdische Flüchtlinge, die bei ihm eine Analyse machten, indem er kostenlose Analysestunden gab und indem er vielen seiner jüdischen Analysanden und Kollegen durch Empfehlungsschreiben 1/2, sich in der Emigration beruflich wieder zu etablieren. [152][153]

Privat habe sich Jung nach dem Zweiten Weltkrieg seinen jüdischen Kollegen und Freunden gegenüber wegen seiner Äusserungen in den frühen 1930er Jahren entschuldigt. [154][155] Er habe eingesehen, dass er sie durch politische Naivität verletzt habe und dass seine Schriften falsche Aussagen [über Juden] beinhalteten [156] Lammers bezieht sich u. ein. auf eine brieflich weitergegebene Aussage Leo Baecks, Jung habe zu ihm gesagt, er sei ausgerutscht [157] (nämlich auf dem glatten Parkett der Politik, wie von Franz ergänzt). [123] Diese Äusserung berichtete Gershom Scholem am 7. Mai 1963 an Aniela Jaffé:

«Liebe Frau Jaffé, […] Im Hochsommer 1947 struggle Leo Baeck in Jerusalem. Ich hatte damals gerade zum ersten Mal eine Einladung zum Eranos in Ascona erhalten, offenbar auf Anregung von Jung, und fragte Baeck, ob ich sie annehmen sollte, da ich inzwischen viele Beschwerden über Jungs Verhalten in der Nazizeit gehört und gelesen hatte. Baeck sagte: «Sie müssen unbedingt hingehen», und erzählte mir im Verlauf unserer Unterhaltung das folgende: Auch er sei von der Reputation Jungs, die durch die bekannten Artikel im Jahre 1933/1934 entstanden struggle, sehr zurückgestossen worden, gerade weil er Jung, von den Darmstädter Tagungen der Schule der Weisheit her, sehr intestine kannte und ihm keine nationalsozialistische und antisemitische Gesinnung zugetraut hätte. Als er nach seiner Befreiung von Theresienstadt zum ersten Mal wieder in die Schweiz gekommen sei (ich glaube, es struggle 1946), habe er daher Jung in Zürich nicht aufgesucht. Es sei aber Jung zu Ohren gekommen, dass er in der Stadt sei, und er habe ihn zu einem Besuch bitten lassen, turned into once er, Baeck, unter Bezugnahme auf jene Vorgänge abgelehnt habe. Darauf sei Jung zu ihm ins Resort gekommen, und sie hätten eine zweistündige, zum Teil überaus lebhafte Auseinandersetzung gehabt, in der Baeck ihm all das vorwarf, turned into once er über ihn gehört hatte. Jung hätte sich mit Berufung auf die besonderen Verhältnisse in Deutschland verteidigt, zugleich ihm aber gestanden: «Jawohl, ich bin ausgerutscht», turned into once seine Stellung zu den Nazis und seine Erwartung, dass vielleicht hier etwas Grosses aufbräche, beträfe. Diesen Satz, ich bin ausgerutscht, den mir Baeck mehrfach wiederholte, habe ich in lebhafter Erinnerung. Baeck sagte, sie hätten in diesem Gespräch alles, turned into once zwischen ihnen stand, geklärt und wären wieder versöhnt voneinander geschieden. Auf Grund dieser Erklärung von Baeck habe ich dann auch die Einladung zum Eranos angenommen, als sie ein zweites Mal kam. […] Ihr G.. Scholem»

Aniela Jaffé: Aus Leben und Werkstatt von CG Jung, Rascher Paperback 1968, S. 104

Die damals starke Rezeption der Psychologie CG Jungs durch deutsche Juden und deren spätere Vertreibung aus Deutschland begünstigte wohl die internationale Verbreitung der Jung’schen Psychologie. Auch im Jahr 2007 struggle jeder dritte Jung’sche Analytiker jüdischer Abstammung, turned into once als deutlicher Kontrast zu der damaligen Kritik wegen Jungs Äusserungen über die Juden und seiner Verwicklungen mit den Nationalsozialisten erscheint. [158]

Professur an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ)

In der Schweiz hatte er 1933 an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich wieder eine Lehrtätigkeit – ab 1935 als Titularprofessor – aufgenommen, die er bis 1942 fortführte. Im Jahr 1934 wurde Jung zum Mitglied der Leopoldina gewählt.

Freundschaft mit Wolfgang Pauli

Jung lernte im Jahr 1931 den Physiker und Nobelpreisträger Wolfgang Pauli (1900–1958) kennen, der ihn wegen beunruhigender Träume aufsuchte. Daraus entwickelte sich – über 26 Jahre hinweg – ein «enges geistiges Band». [159] Während der ersten Konsultation von Pauli bemerkte Jung, dass dessen Träume viele archetypische Motive enthielten. Im Versuch, dessen Entwicklung möglichst unbeeinflusst studieren zu können, sandte Jung Pauli zu der jungen Analytikerin Erna Rosenbaum, ohne Paulis Träume zu deuten. Jung struggle sich sicher, dass die junge Ärztin, die noch nicht viel über archetypisches Material wusste, durch ihre Arbeit den Prozess der Entwicklung des archetypischen Affords nicht stören würde. [160] Acht Monate später kamen Jung selbst und Pauli wieder in Kontakt. Eine Auswahl von Träumen aus Paulis Traumserie während der ersten Monate der Analyse mit Frau Rosenbaum, allerdings inkognito, deutete Jung in Psychologie und Alchemie. [161] Ab Juli 1932 struggle Pauli bei Jung während zweier Jahre persönlich wöchentlich in Analyse. [162] In den folgenden Jahren diskutierten sie seine Träume im Gespräch wie auch brieflich. [159] Pauli struggle häufiger Essensgast der Jung’schen Familie [163] und beide pflegten einen beide befruchtenden Austausch über vielfältige Themen der Naturwissenschaft, Philosophie, Faith und Psychologie, der in einer intensiven Section zwischen 1946 und 1949 in Jungs Aufsatz über Synchronizität als ein Prinzip akausaler Zusammenhänge [164] und Paulis Aufsatz über den Einfluss archetypischer Vorstellungen auf die Bildung naturwissenschaftlicher Theorien bei Kepler [165] gipfelte. [166] So 1/2 Pauli Jung bei seiner Suche nach Zusammenhängen, die eine Brücke zwischen den psychischen und materiellen Phänomenen bilden könnten und die sich nach Jungs Auffassung in Synchronizitätsereignissen wie auch in parapsychologischen Phänomenen zeigen. [167]

Letzte Lebensjahre

Familiengrab Jung, auf dem Friedhof bei der Reformierten Kirche Küsnacht

In seinen letzten Lebensjahren vertiefte Jung seine Forschungen über das kollektive Unbewusste, Alchemie und die Bedeutung der Faith für die Psyche. Nach kurzer Krankheit starb Jung in seinem Haus. Am 9. Juni 1961 wurde er auf dem Friedhof Dorf in Küsnacht begraben. Für seinen Grabstein hatte er den Spruch bestimmt, den er auch über der Türschwelle seines Hauses hatte einmeisseln lassen: «Vocatus atque non vocatus deus aderit.»

Werk

Eine Einführung in sein Werk bietet Jungs Autobiographie Erinnerungen, Träume, Gedanken. Dort schreibt er:

«Die Erinnerung an die äusseren Fakten meines Lebens ist mir zum grössten Teil verblaßt oder entschwunden. Aber die Begegnung mit der inneren Wirklichkeit, der Zusammenprall mit dem Unbewußten, haben sich meinem Gedächtnis unverlierbar eingegraben. Ich kann mich nur aus den inneren Geschehnissen verstehen. Sie machen das Besondere meines Lebens aus, und von ihnen handelt meine Autobiographie.»

Die Gesamtausgabe von Jungs Schriften liegt unter dem Titel Gesammelte Werke von CG Jung in 20 Bänden vor, sein Grundwerk in einer neunbändigen Ausgabe. Populär wurde sein 1964 von seiner Mitarbeiterin Marie-Louise von Franz zunächst auf Englisch herausgebrachtes Buch Der Mensch und seine Symbole , das seit 1968 auch in vielen Sonderausgaben erschienen ist.

Jung ist der Begründer der analytischen Psychologie innerhalb der Tiefenpsychologie. Sein Werk lässt sich nicht verstehen, wenn man nicht die Beziehung des Ich zu seinem Persönlichkeitskern, dem Selbst , in die Psychologie mit aufnimmt. Er gehört daher in eine Reihe von Tiefenpsychologen, die den Selbstbezug und die Individualität als Kern der Menschwerdung bzw. der Kulturgeschichte ansehen.

Carl Gustav Jung hat mit seinem Werk nicht nur die Psychotherapie, sondern auch die Psychologie, Religionswissenschaft, Völkerkunde, Literaturwissenschaft, Kunstwissenschaft und die sich daraus entwickelnde Kunsttherapie beeinflusst. In die Psychologie sind vor allem die Begriffe Komplex, Introversion, Extraversion und Archetypus seiner Persönlichkeitstheorie eingegangen.

Das «Rote Buch»

Jung begann in der Zeit nach der Trennung von Sigmund Freud ein Experiment mit sich selbst, das später als «Auseinandersetzung mit dem Unbewussten» bekannt wurde. Über viele Jahre hielt er seine Phantasien, die er später «aktive Imaginationen» nannte (das ist eine von Jung entwickelte «Technik, um den inneren Vorgängen auf den Grund zu kommen», «Emotionen in Bilder zu übersetzen», «Phantasien, die [ihn] unterirdisch bewegten, zu fassen» [168] ), als Notizen und Skizzen in «Schwarzen Büchern» (Notizbüchern) fest. Diese überarbeitete er später, ergänzte sie mit Reflexionen und übertrug sie zusammen mit Illustrationen in kalligraphischer Schrift in ein rot gebundenes Buch, das er als «LIBER NOVUS» betitelte. Auf Basis dieser inneren Erlebnisse bei seiner Konfrontation mit dem Unbewussten entwickelte Jung später seine bekannten Theorien. [169]

Das «Rote Buch», entstanden von 1914 bis 1930, wurde 2009 im Rubin Museum of Art work in New York erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im selben Jahr wurde es erstmals im Druck herausgegeben. Das grossformatige, annähernd sieben Kilogramm schwere, in rotes Leder gebundene Werk ist in eigenartig feierlicher deutscher Sprache verfasst, in kunstvoller Kalligraphie mittelalterlicher Handschriften gehalten und mit farbenprächtigen Illustrationen versehen. In Europa wurde das Rote Buch 2010/2011 erstmals im Museum Rietberg in Zürich gezeigt. [170]

Begriffe und Theorien

Komplex

Ein Komplex ist eine Konstellation von Gefühlen, Gedanken, Wahrnehmungen und Erinnerungen, die assoziativ von dem Kernkomplex angezogen werden und sich zentrierend um jenen bestimmten bedeutenden Zusammenhang gesammelt haben. Bei diesen Kernkomplexen handelt es sich meist um Archetypen, die dem kollektiven Unbewussten entspringen. Komplexe können mehr oder weniger bewusst sein. Komplexe, die in das Unbewusste verdrängt sind, können im Bewusstsein als «Affekt» erscheinen. Ein Beispiel: Ein Mutterkomplex ist das Kernelement des Komplexes. Alle Gefühle, Gedanken, Wahrnehmungen und Erinnerungen, die direkt oder indirekt mit der Divulge zu tun haben, werden von dem Kernelement des Komplexes angezogen und sind mit ihm assoziiert. Sie werden so dem Bewusstsein entzogen und können die bewusste Absicht stören. Aus negativ affektiv getönten Komplexen können sich neurotische Symptome entwickeln, ebenso gibt es auch positiv besetzte Komplexe.

Persönlichkeitsstruktur

Das Ich oder Ich-Bewusstsein ist Zentrum des Bewusstseinsfeldes und zeichnet sich durch eine starke Identifikation mit sich selbst aus. Da dieses Ich-Bewusstsein aus einem Komplex von Vorstellungen und Identifikationen besteht, spricht Jung auch vom sogenannten Ich-Komplex. Das Ich ist nicht identisch mit der gesamten Psyche, sondern „ein Komplex unter anderen Komplexen“. [171]

Ausserhalb dieses bewussten Ich-Komplexes existieren weitere Ich-nahe Komplexe, die aber unbewusst sind und in ihrer Gesamtheit als das persönliche Unbewusste bezeichnet werden. Diese unbewussten psychischen Inhalte sind eng an die individuelle Lebensgeschichte geknüpft und werden aus zwei unterschiedlichen Kanälen gespeist. Einerseits handelt es sich dabei um Inhalte, die ehemals bewusst waren und im weiteren Verlauf der Biographie als Vergessenes oder Verdrängtes nachträglich aus dem Ich-Bewusstsein ausgeschlossen wurden. Andererseits handelt es sich um primär unbewusste Elemente, die noch nie oder erst ansatzweise ins Bewusstsein gelangt waren, zum Beispiel frühkindliche Engramme und subliminal Wahrgenommenes oder individuell wirksame Inhalte des kollektiven Unbewussten.

«So wie bewusste Inhalte in das Unbewusste verschwinden können, so können auch Inhalte aus dem Unbewussten aufsteigen. Neben einer Mehrzahl von blossen Erinnerungen können auch wirklich neue Gedanken und schöpferische Ideen zum Vorschein kommen, die nie zuvor bewusst waren. Sie wachsen aus den dunklen Tiefen wie ein Lotus und bilden einen wichtigen Teil der subliminalen Psyche.»

(CG Jungs Beitrag in CG Jung et al. (Hrsg.): Der Mensch und seine Symbole , 1964). [172]

Die Persona (lat. Maske) ist der repräsentative, nach aussen gerichtete Aspekt des Ich-Bewusstseins. Durch seine Persona versucht der einzelne Mensch, im sozialen Raum ein mit seinen Ich-Idealen übereinstimmendes Bild seiner Persönlichkeit darzustellen. So dient die Persona meist auch der Anpassung an die soziale Umwelt, insoweit wie man zumindest nach aussen hin ein Sozialverhalten zeigen möchte, das den dort geltenden Werten und Normen entspricht. [173]

Der Schatten ist gewissermassen der Gegenpol zur Persona. Zum Schatten gehören Persönlichkeitsbereiche und Verhaltensweisen, die eben gerade nicht dem eigenen Ich-Perfect und in der Regel auch nicht den expliziten Werten des sozialen Umfelds entsprechen. Da sich das Ichbewusstsein meist ungerne diesen «dunklen Seiten» der eigenen Persönlichkeit zuwendet, wird die Ausagierung der eigenen Schattenseiten meist zuerst durch das soziale Umfeld gespiegelt und konfrontiert. Der Schatten ist Teil des Ich-nahen persönlichen Unbewussten und setzt sich aus all jenen, mit den bewussten Identifikationen des Ich unvereinbaren Aspekten, Neigungen und Eigenschaften eines Menschen zusammen. Solange keine bewusste Auseinandersetzung des Ich mit der Vielzahl unbewusster Schattenseiten stattgefunden hat, werden diese typischerweise nur bei anderen Menschen gesehen. Dies begünstigt den Prozess der Projektion, wodurch unvorteilhafte eigene Persönlichkeitsanteile und Verhaltensweisen unwillkürlich anderen Menschen «angehängt» oder «vorgeworfen» werden, auch wenn dies objektiv nicht oder nur in geringem Masse zutrifft. [174]

Die Auseinandersetzung mit dem Schatten, d. h. dessen Integration durch Bewusstwerdung, zurückgenommene Ausagierung oder Wandlung, stellt einen wichtigen und unabdingbaren Schritt auf dem Weg zur Ganzwerdung oder Individuation der Persönlichkeit dar. Sie stellt ein vorwiegend moralisches Self-discipline dar, das vom Individuum beträchtliche seelische Anpassungsleistungen erfordert. Hierzu bedarf es verstärkter Leistungen in Introspektion und Reflexion des eigenen Verhaltens. [175]

Oft verändert sich ab der Lebensmitte die psychische Dynamik des individuellen Lebens, sodass die Anforderungen einer Anpassung an die Aussenwelt weniger dominant werden und die innere Auseinandersetzung und Differenzierung an Bedeutung gewinnen. [176] Durch diese verstärkte Wendung nach innen können auch bislang nur aussen gesehene gegengeschlechtlich gefärbte Persönlichkeitsanteile verstärkt in der eigenen Person bewusst werden. Für einen Mann ist dies seine Anima in ihren vielfältigen Erscheinungsformen und für eine Frau ihr Animus in seinen vielfältigen Erscheinungsformen. Die Möglichkeit der Bewusstwerdung von Anima oder Animus ist jedoch nicht an einen Lebensabschnitt oder an eine Altersstufe gebunden. [177][178]

Das kollektive Unbewusste – ein von Jung eingeführter und theoriestrategisch gegen die Freud’sche Fokussierung auf das individuelle Unbewusste gerichteter Begriff – bildet eine allen Menschen gemeinsame Grundlage psychischer Funktionen. [179] Auch die Strukturen des Ich entwickeln sich auf der Grundlage von Strukturen des kollektiven Unbewussten. Im individuellen Menschen zeigen sich die Archetypen des kollektiven Unbewusste durch archetypische Bilder, also Vorstellungen und Emotionen mit allgemeinmenschlicher Grundlage. Dies zeigt sich individuell besonders in Träumen und kulturell beispielsweise in mythischen Motiven, Märchenmotiven und -konstellationen oder Sagenformen. [180]

Das Selbst ist sowohl ein empirischer Begriff als auch ein Theoriepostulat. Es bezeichnet als empirischen Begriff zum einen sämtliche psychischen Phänomene im Menschen. Es drückt die Einheit und Ganzheit der Gesamtpersönlichkeit aus. Da die Gesamtpersönlichkeit wegen der unbewussten Anteile nur teilweise bewusst sein kann, umfasst der Begriff als Postulat Erfahrbares und Unerfahrbares oder noch nicht Erfahrenes. [181] In ihm werden alle gegenläufigen Teile der Persönlichkeit zusammengefasst und geeinigt. Das Selbst ist der Ausgang und das Ziel des lebenslangen Individuationsprozesses, währenddem mehr und mehr Bereiche des Unbewussten dem Bewusstsein eingegliedert oder angeschlossen werden. [182][183] Die Individuation setzt immer neue und umfassendere Anpassungsleistungen der Persönlichkeit, besonders auch Einstellungsänderungen des Bewusstseins, voraus und in Gang. Sie findet auf der Ich-Selbst-Achse statt, ein Begriff, den Erich Neumann als Ergänzung zu Jungs Theorie einführte.

Archetypen

Hauptartikel : Archetyp (Psychologie)

Nach Jung sind Archetypen universell vorhandene Strukturen in der Seele aller Menschen, unabhängig von ihrer Geschichte und Kultur. Sie können sich im Einzelnen und in Gesellschaften unterschiedlich realisieren. Jung fiel auf, dass «gewisse archetypische Motive, die in der Alchemie geläufig sind, auch in Träumen moderner Personen, welche keinerlei Kenntnisse der Alchemie haben, auftreten.» [184]

Jungs Beschäftigung mit Mythen, Märchen und Vorstellungsbildern aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen, die nicht voneinander beeinflusst worden waren, brachten ihn zu der Erkenntnis: «Tatsache ist, dass gewisse Ideen instant überall und zu allen Zeiten vorkommen und sich sogar spontan von selber bilden können, gänzlich unabhängig von Migration und Custom. Sie werden nicht vom Individuum gemacht, sondern sie passieren ihm, ja sie drängen sich dem individuellen Bewusstsein geradezu auf. Das ist nicht platonische Philosophie, sondern empirische Psychologie.» [185] Er beobachtete «… typische Formen, die spontan und mehr oder weniger universal, unabhängig von Custom, in Mythen, Märchen, Phantasien, Träumen, Visionen und Wahngebilden auftreten». Diese seien nicht vererbte Vorstellungen, aber «vererbte instinktive Antriebe und Formen.» [186] Er nannte diese Gemeinsamkeiten Archetypen , denen im Individuationsprozess vieler seiner Patienten eine besondere Rolle zukäme. Dieses Material und vor allem seine Bedeutung für die Kultur und den Einzelnen setzte er in Verbindung mit den Entwicklungsprozessen seiner Patienten.

Doch sei «die wahre Natur des Archetyps […] nicht bewusstseinsfähig, das heisst, sie ist transzendent, weswegen ich sie als psychoid bezeichne.» [187] Als ein numinoser Faktor bestimme der Archetyp «die Art work und den Ablauf der Gestaltung [unbewusster Prozesse] mit einem anscheinenden Vorwissen oder im apriorischen Besitz des Zieles.» [188] Der Archetyp ist also «nicht nur Bild an sich, sondern zugleich auch Dynamis, welche in der Numinosität, der faszinierenden Kraft, des archetypischen Bildes sich kundgibt». Es address sich daher um «eine angeborene Disposition zu parallelen Vorstellungsbildern, beziehungsweise um universale, identische Strukturen der Psyche. … Sie entsprechen dem biologischen Begriff des «pattern of behaviour» [Verhaltensmuster]» [189] Insofern lasse sich der Archetyp als sinngebende Seite des physiologischen Triebes verstehen. [190] Diese «Strukturelemente[n] der menschlichen Seele» entsprächen einer «kollektiven seelischen Grundschicht» des Menschen, [191] die sein Bewusstsein umgibt.

Archetypen an sich sind unanschauliche Faktoren in der unbewussten Psyche, die Vorstellungen, Ideen und Emotionen anzuordnen vermögen. Ihr Vorhandensein wird nur anhand ihrer Wirkung deutlich, d. h. im Auftreten von archetypischen Bildern oder Symbolen. Diese archetypischen Bilder oder Symbole sind jeweils das Produkt der Wechselwirkung des wirkenden Archetyps in einem zeitlich, örtlich und individuell bestimmten Umfeld mit dem individuellen Menschen und können – im Gegensatz zum Archetyp als anordnenden Faktor – nicht vererbt werden. Aus diesem Grund ist eine sorgfältige Unterscheidung zwischen dem Archetyp als solchem und dem archetypischen Bild oder Symbol nötig, wobei letzteres das Ergebnis des anordnen Effekts des Archetyps ist. Eine Analogie dafür bildet das Wachstum eines Kristalles aus seiner Mutterlauge: Archetypische Vorstellungen im Menschen sind immer individuelle Ausprägungen. Sie sind genauso wenig mit dem kollektiven Unbewussten zu verwechseln wie ein individueller Kristall mit seiner ursprünglichen Mutterlauge, aus der er herauswächst. Wo man von den Äusserungen des Unbewussten auf dessen hypothetische Strukturen schliessen kann, nutzte Jung dafür die Bezeichnung Archetyp ( gr. etwa Urform ), der aber nicht mit den archetypischen Bildern oder Symbolen verwechselt werden darf, die als individuelle Realisierungen der archetypischen Struktur in grosser Vielfalt beim Einzelnen auftreten. [192] Das Konzept von «Archetypen» impliziert keine konzeptionelle Geschlossenheit, d. h. es gibt kein definiertes «attach» von Archetypen, sondern ist prinzipiell offen.

Der Archetyp kann mit dem Schatten, der sich auf halb- oder unbewusste Persönlichkeitsanteile bezieht, verbunden erscheinen. Er kann auch mit Anima und Animus als gegengeschlechtliche männliche oder weibliche Bilder für die Seele verknüpft sein. [193] Zu den Archetypen gehören auch die Grundformen des Weiblichen und Männlichen, auch in ihrer religiösen Erscheinung. Zum Beispiel der Archetyp des «Helden», des «Vaters», «Grosse Divulge», der oder die «alte Weise», das «göttliche Kind», der «Tiergott» and many others. [194] in ihren religionsgeschichtlich bekannten wie individuellen Ausprägungen. Die Erscheinung archetypischer Inhalte in Phantasien und Träumen ist in der Regel emotional aufgeladen. Dies kann bis hin zum Gefühl von etwas Numinosem gehen. [188]

Archetypen bezeichnete Jung als Energiekomplexe , die auch in Träumen, Neurosen und Wahnvorstellungen ihre Wirkung entfalten. Jung erklärt eine Psychose, die unter anderem dann entstehen kann, wenn eine Neurose nicht behandelt wird, als Überhandnehmen des Unbewussten, das sich des Bewusstseins bemächtigt. Die wirksamen Archetypen zielen jedoch in der Regel darauf ab, die Gesamtpersönlichkeit wieder ins Lot zu bringen, indem sie archetypische, von einem starken Gefühlston begleitete Symbole als Leitbilder ins Bewusstsein aufsteigen lassen. Diese Bilder und die Auseinandersetzung des bewussten Menschen mit ihnen haben die Aufgabe, der Persönlichkeit eine fundamentale Steadiness zurückzugeben, Sinn und Ordnung zu fördern.

Symbol und Zeichen

Dazu schrieb Jung « Der Begriff des Symbols ist in meiner Auffassung streng unterschieden von dem Begriff eines blossen Zeichens. [Das Symbol …] setzt immer voraus, dass der gewählte Ausdruck die bestmögliche Bezeichnung oder Formel für einen relativ unbekannten, jedoch als vorhanden erkannten oder geforderten Tatbestand sei. » Er versteht Symbol als «Ausdruck einer sonstwie nicht besser zu kennzeichnenden Sache», damit weist es über sich selbst hinaus. Und: «Das Symbol ist nur lebendig, solange es bedeutungsschwanger ist». Hingegen: «ein Ausdruck, der für eine bekannte Sache gesetzt wird, bleibt immer ein bloßes Zeichen und ist niemals Symbol». Ein Zeichen ist «semiotisch» und verweist auf einen klar abgegrenzten Sachverhalt. [195] Aus Jungs Sicht sind z. B. ein Verkehrszeichen oder eine männliche oder weibliche Gestalt auf Toilettentüren semiotisch, d. h. Zeichen – ein Kreuz beispielsweise (wenn es nicht eine Kreuzung bezeichnet) oder ein Dreieck mit einem Auge darin sind hingegen in der Regel Symbole.

Zur Entstehung eines Symbols braucht es das Unbewusste und das Bewusstsein. Somit verknüpfen sich in Symbolen beide miteinander. «Symbole bringen Getrenntes zusammen, worauf auch der griechische Wortstamm ‹symballein›, das heißt ‹zusammenwerfen› verweist. Lebendige Symbole sind also Kontakt- und Übergangsbereiche, Brücken zwischen Bewusstsein und Unbewusstem.» [196]

Rolle der Psychotherapie

Jung selbst sieht den Psychotherapeuten als einen Begleiter des Patienten, der sich frei machen sollte von allen theoretischen Erkenntnissen, die er erlernt hat, und der sich möglichst vorurteilsfrei auf das einlassen sollte, turned into once der Affected person an Bildern, Eindrücken and many others. aus seinem Unbewussten mitbringt oder im Verlaufe der Therapie entwickelt. Beim Abstieg des Patienten in seine eigenen seelischen Tiefen sah sich Jung als Begleiter, der allenfalls mehr Erfahrung hat und dadurch zum Gelingen des jeweils einzigartigen und individuellen Weges der betreffenden Persönlichkeit zur Individuation beitragen kann. (Jungs Therapie)

Psychologische Typen

Der um 1900 weit verbreitete Delsartismus lehrte eine Typologie von Geist, Körper und Seele, die mit exzentrischen und konzentrischen Haltungen sowie den Grundfarben Blau, Rot und Gelb zu einer komplexen Systematik verknüpft struggle. Daraus entwickelten sich eine Vielzahl theoretischer und praktischer Ansätze in Kunst und Pädagogik. Jung übernahm diese Dreiteilung und die Farbsymbolik von Delsarte, erweiterte sie zu einem viergliedrigen Machine und machte die exzentrischen und konzentrischen Haltungen bei Delsarte zu Persönlichkeitsmerkmalen, indem er eine Unterscheidung zwischen extravertierten und introvertierten Menschen traf.

Als extravertiert bezeichnete er einen Menschen, dessen Verhalten auf die äussere, objektive Welt ausgerichtet und von ihr geleitet wird. Introvertierte Menschen sind dagegen auf ihre innere, subjektive Welt ausgerichtet und verhalten sich deren Anforderungen entsprechend. Da diese Differenzierung nicht ausreichte, entwickelte er ein Modell, bestehend aus vier Funktionen – Denken, Fühlen, Intuition und Empfinden – das, kombiniert mit dem Attribut introvertiert oder extravertiert , acht Möglichkeiten ergibt, aus denen sich je nach Paarung acht Typen zusammensetzen lassen. In seinem Werk «Psychologische Typen» von 1921 schrieb er darüber.

  • extravertiertes Denken orientiert sich stark an objektiven und äusseren Gegebenheiten und ist oft, aber nicht immer an konkrete und reale Tatsachen gebunden. Personen mit diesem Typus haben ein hohes Rechtsbewusstsein und fordern gleiches von anderen. Dabei gehen sie teilweise kompromisslos vor, nach dem Motto «Der Zweck heiligt die Mittel»; eine konservative Neigung ist gegeben. Aufgrund der untergeordneten Gefühlsfunktion wirken sie oftmals gefühlsarm und unpersönlich.
  • extravertiertes Fühlen ist altruistisch, erfüllt wie keine andere Funktion die Konventionen und verfügt über eher traditionelle Wertmassstäbe. Bei zu viel Objekteinfluss wirkt dieser Typ kalt, unglaubwürdig und zweckorientiert und kann in seinem Standpunkt alternieren und daher anderen unglaubwürdig vorkommen. Dieser Typus ist nach Jung am anfälligsten für Hysterie.
  • extravertiertes Empfinden ist eine vitale Funktion mit dem stärksten Lebenstrieb. Ein solcher Mensch ist realistisch und oft auch genussorientiert. Bei zu starkem Objekteinfluss kommt seine skrupellose und teilweise naiv-lächerliche Lawful zum Vorschein. In Neurosen entwickelt er Phobien aller Art work mit Zwangssymptomen und ist nicht fähig, die Seele des Objektes zu erkennen.
  • extravertierte Intuition strebt nach Entdeckung von Möglichkeiten und opfert sich u. U. dafür auf; werden keine weiteren Entwicklungen gewittert, kann die Möglichkeit genauso schnell wieder fallengelassen werden. Dabei nimmt dieser Typ häufig nur geringe Rücksicht auf die Umgebung. Er lässt sich leicht ablenken, bleibt nicht lange genug bei einer Sache und kann deshalb zuweilen die Früchte seiner Arbeit nicht ernten.
  • introvertiertes Denken schafft Theorie um der Theorie willen und ist wenig praktisch veranlagt. Es ist eher um Entwicklung der subjektiven Ideen als um Tatsachen bemüht. Andere Menschen werden oft als überflüssig oder störend empfunden, weswegen diese Typen als rücksichtslos oder kalt erscheinen. Dadurch besteht die Gefahr, dass sie sich isolieren.
  • introvertiertes Fühlen ist schwer zugänglich und oft hinter einer banalen oder kindlichen Maske versteckt. Diese Menschen sind harmonisch unauffällig und zeigen wenig Emotionen, auch wenn diese erlebt werden; Emotionen sind bei ihnen nicht extensiv, sondern intensiv. In einer Neurose kommt ihre heimtückische, grausame Seite zum Vorschein.
  • introvertiertes Empfinden führt zu charakterbedingten Ausdruckserschwerungen. Die Personen sind oft ruhig und passiv. Ihre künstlerische Ausdrucksfähigkeit ist dafür stark ausgeprägt. Sie bewegen sich in einer mythologischen Welt und haben eine etwas phantastische und leichtgläubige Einstellung.
  • introvertierte Intuition kommt bei Menschen vor, die sich für die Hintergrundvorgänge des Bewusstseins interessieren. Nicht selten sind sie mystische Träumer oder Seher einerseits, Phantasten und Künstler andererseits. Sie versuchen ihre Visionen in ihr eigenes Leben zu integrieren. Im Falle einer Neurose neigen sie zur Zwangsneurose mit hypochondrischem Erscheinungsbild.

Jung ordnete alle denkenden und fühlenden Funktionen als rational und alle empfindsamen und intuitiven Funktionen als irrational ein. Anwendung finden die psychologischen Typen Jungs in abgewandelter Contain mit dem Myers-Briggs-Typindikator sowie der Sozionik. In der modernen Psychologie und Forschung spielen Jungs psychologische Typen jedoch keine Rolle mehr; sie werden als veraltet angesehen. [197] Lediglich die Begriffe introvertiert und extravertiert werden heute noch als Fachbegriffe und in der Alltagssprache genutzt.

Synchronizität

Als Synchronizität (von griechisch synchron, gleichzeitig) bezeichnete Carl Gustav Jung relativ zeitnah aufeinander folgende Ereignisse, die nicht über eine Kausalbeziehung verknüpft sind, vom Beobachter jedoch als sinnhaft verbunden erlebt werden.

Astrologie, Alchemie, Psyche und Materie

Verbindung von Psychologie und Astrologie

Über Jahrzehnte beschäftigte sich CG Jung nach eigener Aussage mit Astrologie. 1911 hiess es in einem Short an Sigmund Freud:

Meine Abende sind sehr in Anspruch genommen durch die Astrologie. Ich mache Horoskopberechnungen, um dem psychologischen Wahrheitsgehalt auf die Spur zu kommen. Bis jetzt einige bemerkenswerte Dinge, die Ihnen gewiß unglaublich erscheinen werden. Bei einer Dame ergab sich durch die Berechnungen der Gestirnstellungen ein ganz bestimmtes Charakterbild mit einigen detaillierten Schicksalen, das aber nicht ihr zugehörte, sondern ihrer Divulge; dort aber saß die Charakteristik aber wie angegossen. Die Dame leidet an einem außerordentlichen Mutterkomplex. Ich muß sagen, daß in der Astrologie eines Tages sehr wohl ein gutes Stück Wissens von Ahnungs wegen, das an den Himmel geraten ist, entdeckt werden könnte.[…]. [198]

Dem indischen Astrologen Raman schrieb Jung Ende 1947, er interessiere sich «seit über 30 Jahren» für «astrologische Probleme» und ziehe bei schwierigen psychologischen Diagnosen oft das Horoskop des Patienten «zur Erhellung» zu Price, «um neue Gesichtspunkte zu gewinnen». In vielen Fällen enthielten die «astrologischen Angaben eine Erklärung für bestimmte Tatsachen, die ich sonst nicht verstanden hätte.» [199]

In astrologischen Kreisen wurde z. B. Jungs Arbeit Synchronizität als ein Prinzip akausaler Zusammenhänge (1952) [200] bekannt – veröffentlicht in dem Buch Naturerklärung und Psyche , das er zusammen mit dem Physik-Nobelpreisträger Wolfgang Pauli verfasst hatte. In einer «astrologischen Statistik» untersuchte er darin u. ein. eine grosse Reihe von Geburtshoroskopen Verheirateter und Unverheirateter auf eine «Ehe»-Konstellation hin: bezüglich Sonne und Mond im Vergleich zu sonstigen Aspekten zwischen Sonne und Mond, Mars und Venus, «Aszendent» und «Deszendent» – meinte er in seiner ersten Erhebung tatsächlich einen höheren proportionalen Anteil der «Sonne-Mond-Verbindung» bei Verheirateten gegenüber den Vergleichs-Horoskopen von Unverheirateten zu finden. [201] Spätere, von ihm wiederum selbst durchgeführte «Kontrolluntersuchungen» bestätigten aus seiner Sicht diesen Zusammenhang nicht. Er vermutete daraufhin, dass in einem «synchronistischen Kontext» die «statistischen Ergebnisse» abhängig seien von der jeweiligen (unterschwelligen) Erwartungshaltung des Forschers. Fortan lehnte er wissenschaftliche Beweisversuche zugunsten der Astrologie ab und bescheinigte statistischen Methoden insgesamt einen grundsätzlich «ruinösen Einfluss» auf «Zufälle» und «Synchronizitätsvorgänge».

Verständnis der Alchemie

Jung verstand die abendländische Alchemie als Darstellungen von Alchemisten, die ihr eigenes projiziertes Unbewusstes im Stoff erlebten. Die Alchemisten orientierten sich demnach an ihren Träumen und Visionen, um an das Geheimnis des Stoffes heranzukommen, doch kannten sie noch keinen Weg dorthin. Damit befanden sie sich in einer parallelen Snort zu modernen Menschen, die das Unbekannte der unbewussten Psyche erforschen möchten. Die Alchemisten fassten die anorganische Materie als ein lebendiges Unbekanntes auf, zu deren Erforschung man mit ihr eine Beziehung herstellen musste. Dazu dienten ihnen Träume, Meditationsübungen und die Phantasieform der «phantasia vera et non phantastica», die weitgehend dem, turned into once Jung als aktive Imagination entwickelt hatte, entsprach. [202]

Religionsgeschichtlich fasste Jung das Werk der Alchemie als Versuch zur Weiterentwicklung des Christentums auf. Sie bilde «so etwas wie eine Unterströmung zu dem die Oberfläche beherrschenden Christentum. Sie verhält sich wie der Traum zum Bewußtsein, und wie dieser die Konflikte des Bewußtseins kompensiert, so bestrebt sich jene, die Lücken, welch die Gegensatzspannung des Christentums offen gelassen hat, auszufüllen» [203]

Ein wichtiges Motiv der Alchemie ist für Jung das der «Königserneuerung». Sie schildert die «Wandlung des Königs aus einem unvollkommenen Zustand zu einem heilen, vollkommenen, ganzen und inkorruptiblen Wesen.» [204] Psychologisch sei der König Symbol für das Bewusstsein sowie für die geistige und religiöse dominierende Vorstellung einer Kultur. Bei den Alchemisten struggle das die mittelalterlich-christliche Weltanschauung. Diese sei für sie ungenügend geworden, weil ihr der dunkle, chthonische Naturaspekt und «die Beziehung zu der Gottebenbildlichkeit der Schöpfung, das Naturgefühl der Antike» fehlte. [205] Die Vereinigung (im Terminus der alchemisten: coniunctio) von Rex (Sol=Sonne) und Regina (Luna=Mond) bedeute die Vereinigung des Tagesprinzips, Symbol für das lichtvolle Bewusstsein mit dem nächtlichen Licht, Symbol für das Unbewusste. Auf individueller Ebene führe dies zunächst zu einer Art work Auflösung des Ichbewusstseins und damit zu Desorientierung (lat. = «nigredo»), dann aber zu einer neuen Geburt, d. h. einem erneuerten Bewusstsein. «Das erneuerte Bewußtsein enthält nicht das Unbewußte, sondern bildet mit diesem eine Ganzheit, die durch den Sohn symbolisiert wird.» [206] Der Sohn verkörpert eine neue Bewusstseinseinstellung, die sowohl dem Bewusstsein als auch dem Unbewussten gerecht wird, und entspricht einer künftigen Gottesvorstellung. Bei den Alchemisten ist diese das «wohlbehütete, kostbare Geheimnis des Einzelnen». [207]

Der «Geist des Stoffes», die alchemistische Gestalt des «Mercurius», von den Alchemisten als eine Art work von irdischem Gott bezeichnet, verstand Jung als verborgenen gottmenschlichen Schöpfergeist, der für viele Menschen heutzutage in den Tiefen der eigenen Seele zu finden sei. [208] Mercurius «verkörpert all das, turned into once dem christlichen Gottesbild fehlt, d. h. auch die Bereiche der Materie und des Körpers» und sei ein die Gegensätze einigendes Symbol, das «das neue Licht bringen [kann], wenn das (christliche) Licht erloschen ist». [209]

Psyche und Materie

Jung sah sowohl Geist als auch Materie als archetypisch und letztlich bewusstseins-transzendent an. In seiner Sicht sind beide durch ihre Spuren, die sie in der Psyche des Menschen hinterlassen, beschreibbar, denn für ihn struggle nur das psychische Erlebnis das einzig unmittelbar Gegebene für den Menschen. Doch hielt er es auch für möglich, dass die Materie selbst beseelt sein könne. Er bezeichnete die Psyche u. ein. als Qualitätsaspekt der Materie: «Die Psyche ist nicht etwas vom Lebewesen Verschiedenes. Sie ist der psychische Aspekt des Lebewesens. Sie ist sogar der psychische Aspekt der Materie». [210] «Wir entdecken, daß die Materie noch einen anderen Aspekt hat, nämlich einen psychischen. Das ist eben die Welt von innen betrachtet.» Es ist, als ob man bei der Innenansicht einen anderen Aspekt der Materie erblicke. [211] Seine Überlegungen zu dem Thema stellte er v. a. in seinen Werken Theoretische Überlegungen zum Wesen des Psychischen (1946), [212]Synchronizität als ein Prinzip akausaler Zusammenhänge (1952) [213] und Mysterium Coniunctionis (1956) [214] dar.

Spiritualität

Durch seine Arbeit mit Patienten und durch Eigenerfahrung gelangte Jung zur Überzeugung, dass das Leben einen spirituellen Sinn haben muss, welcher über den materiellen Bereich hinausweist. [215][216] Jung betrachtete Faith als eine ursprüngliche, archetypische Manifestation des kollektiven Unbewussten. Er struggle der Meinung, dass die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, die Individuation, durch Faith erleichtert wird. Die Individuation sei ein Weg zu sich selbst und eben darin ein Weg zum Göttlichen im Menschen, zu Gott. [217] Jung erkannte, dass viele gerade auch moderne Menschen spirituell wenig Discontinuance haben und von daher Sinnorientierung in ihrem Leben brauchen. Dazu können spirituelle Erfahrungen Wesentliches beitragen, indem sie sich sinngebend auf die Psyche auswirken. [218] Daher befasste sich Jung eingehend mit religiösen Erfahrungen, so etwa mit der Gestalt des alttestamentlichen Hiob (Ijob) [219] oder mit dem Leben des Schweizer Einsiedlers Niklaus von Flüe. [220]

Aufgrund seiner therapeutischen Erfahrungen nahm Jung im Gegensatz zu Freud eine transzendente, spirituelle Dimension im Menschen an. Das führte ihn zur Überzeugung, dass spirituelle Erfahrungen für unser seelisches Wohlbefinden wesentlich seien. [221][222] Die Vorstellung Jungs über Faith als praktische Hilfe zur Individuation fand und findet vielfache Zustimmung. Sie wurde in einschlägige Abhandlungen über Religionspsychologie aufgenommen, wurde aber auch immer wieder von verschiedener Seite (etwa von Martin Buber oder von der dialektischen Theologie) kritisch hinterfragt (siehe Abschnitt Kritik).

Nachwirkungen

CG Jungs Gesammelte Werke wurden in zahlreiche andere Sprachen übersetzt. [223] Weltweit entstanden im Verlauf der letzten a hundred Jahre Analytikervereinigungen und Ausbildungszentren für Analytiker der Jung’schen Schule. [224]

Psychologie

CG Jungs Werk hat in der Weiterentwicklung der tiefenpsychologischen Strömungen eine vergleichsweise geringe Rolle gespielt. Während beispielsweise eine Folgeströmung wie die Neopsychoanalyse in vieler Hinsicht an Konzepte der klassischen Psychoanalyse Sigmund Freuds und der Individualpsychologie Alfred Adlers angeknüpft hat, wurde von ihren Vertretern die analytische Psychologie Jungs kaum wahrgenommen.

Seinen stärksten Einfluss innerhalb der vorherrschenden und etablierten Richtungen der Psychologie dürfte Jung durch seine Typologie gehabt haben. Der Jungianer Anthony Stevens verweist zum Beispiel darauf, dass selbst der Behaviorist Hans Jürgen Eysenck, den sonst in seiner Psychologie nur wenig mit Jung verbindet, grosse Teile seiner eigenen Typologie CG Jung entlehnt habe. Eysencks Persönlichkeitsentwurf findet noch heute in Lehrbüchern zur Persönlichkeitspsychologie kritische Aufnahme, ein Beispiel ist Jens Asendorpfs Psychologie der Persönlichkeit.

Aber so gering Jungs Einfluss in vielen Feldern der Tiefenpsychologie auch sein magazine, the US grösser ist seine Wirkung in Randbereichen und umstrittenen Strömungen innerhalb der akademischen Psychologie und erst recht ausserhalb ihrer. CG Jung wird beispielsweise im Sammelband Klassiker der Religionswissenschaft durch Christoph Morgenthaler mit einem eigenen Beitrag gewürdigt. Sein Entwurf wird bis heute als ein wichtiger Beitrag innerhalb der Religionspsychologie angesehen, wie in Susanne Heines Grundlagen der Religionspsychologie.

Ebenfalls zu erwähnen ist Jungs Bedeutung für die Entwicklung der Transpersonalen Psychologie, die sich speziell den spirituellen Erfahrungen des Menschen widmet. Jürgen Kriz versteht Jungs analytische Psychologie in seinem Aufsatz Transpersonale Psychologie für das Handwörterbuch Psychologie als klassischen Ansatz der Transpersonalen Psychologie.

Bekannte Schüler CG Jungs, die eine starke Folgewirkung gehabt haben, gibt es kaum (siehe analytische Psychologie). Einige bekanntere Psychotherapeuten haben jedoch eine eigenständige Neuformung der Analytischen Psychologie vorgenommen. Zu ihnen zählen:

Karlfried Graf Dürckheim: Mit seiner initiatischen Therapie erweiterte er Jungs analytische Psychologie um Aspekte der Gestaltpsychologie und Körperpsychotherapie. Dürckheim gilt neben CG Jung ebenfalls als Klassiker der Transpersonalen Psychologie.

Paul Watzlawick: Einer der bekanntesten Vertreter der systemischen Psychologie. Watzlawick wurde am CG-Jung-Institut in Zürich als Psychotherapeut ausgebildet.

Jung bewegte sich, so Christian Roesler 2010, zeitlebens im Spannungsfeld zwischen «normaler Wissenschaft» und «Tiefenpsychologie». Seine Psychologie stelle «den ernsthaftesten Versuch des 20. Jahrhunderts dar, einen wissenschaftlichen Ansatz zu entwickeln, in welchem die Seele nicht eliminiert, sondern ihr Mysterium gewürdigt wird.» [225]

Literarische und mediale Rezeption

Der in seinem schweizerischen Exil lebende Autor und Nobelpreisträger Hermann Hesse struggle mit CG Jung befreundet und wurde von ihm behandelt. Er verarbeitete etwa in Demian die Archetypen und den Individuationsprozess literarisch. [226]

Der deutsche Autor Patrick Roth bezeichnet die Psychologie CG Jungs, seine Auffassung des Unbewussten und dessen Methode der Deutung psychischer Inhalte als zentrale Inspirationsquelle. [227] In den Frankfurter Poetik-Vorlesungen Ins Tal der Schatten (2001) erläutert Roth die Technik der Aktiven Imagination und ihren Wert für seinen eigenen schöpferischen Prozess. [228] In den Heidelberger Poetik-Vorlesungen Zur Stadt am Meer (2004) vergleicht er seine schriftstellerische Arbeit mit dem Opus des Alchemisten und schliesst damit an Jung an, der das Grundschema der Individuation als Analogie zum alchemistischen Wandlungsprozess begreift. [229]

Im November 2011 kam der Movie des kanadischen Regisseurs David Cronenberg Eine dunkle Begierde (A Bad Advance) heraus, der die Konflikte zwischen Freud und Jung thematisiert und von Jungs – angeblich auch sexueller – Beziehung zu seiner Patientin Sabina Spielrein handelt.

Das Fräulein Dr. Mathilde von Zahnd, eine Hauptfigur in Friedrich Dürrenmatts Drama Die Physiker, wird in den Regieanweisungen vor dem ersten Akt als von Jung beeinflusst beschrieben. («… ihr Briefwechsel mit CG Jung ist soeben erschienen.»)

Einfluss auf die Astrologie

Jung hat die so genannte «psychologische Astrologie» erheblich beeinflusst. [230] Jungs Begriffe und ihre inhaltlichen Beschreibungen wie «Animus/Anima», der «Schatten», die «Persona», die «Individuation», die «Archetypen-Lehre» und das Modell der «Synchronizität» werden in der Astrologie z. B. zur Erstellung von Geburtshoroskopen verwendet. Der deutsche Religionswissenschaftler Kocku von Stuckrad schreibt dazu 2003:

«Jung struggle es, der eine Verbindung zwischen Faith, Psychologie, Philosophie und Astrologie herstellte, deren Einfluss bis heute spürbar ist. Mehr noch: CG Jung ist auch über vierzig Jahre nach seinem Tod noch unhinterfragte Autorität für westliche Astrologen … Die Bedeutung Jungs für die Astrologie des zwanzigsten Jahrhunderts kann kaum überschätzt werden. Nach 1945 entwickelte sich die psychologische Astrologie zur führenden Kraft … Die Sprache Jungs wurde zum ‚Esperanto‘ der Astrologie […].»

[230]

Vertreter einer jungianisch geprägten Astrologie sind z. B. die Psychoanalytikerin und Astrologin Liz Greene, der Komponist, Maler und Astrologe Dane Rudhyar, der Astrologe Bruno Huber sowie der Psychologe, Therapeut und Astrologe Peter Orban.

Kritik

Kritisiert wurden die Ansichten CG Jungs von Sigmund Freud und seiner Schule der Psychoanalyse. Die Kritik richtet sich vor allem gegen das Konzept des Unbewussten, das in der Analytischen Psychologie von CG Jung sehr weitgefasst ist. So bezweifeln die meisten Psychoanalytiker, dass bestimmte Anbahnungen von Vorstellungen im Sinne der Archetypenlehre vorgefunden werden können. Die Psychoanalyse sieht die Inhalte des Unbewussten vor allem durch die persönliche Entwicklung des Einzelnen determiniert und beschränkt Prägungen damit auf die Erfahrungen in der Lebensspanne des Individuums; sie bezweifelt, dass es so etwas gebe wie eine Vererbung von psychischem Material. Obwohl sich die Konzepte beider Schulen der Tiefenpsychologie in mancher Hinsicht gleichen, haben spezielle Annahmen und abweichende Positionen zu vielen Fragen in der Vergangenheit und Gegenwart zu Zerwürfnissen geführt. Die Jung-Biographin Deirdre Bair kommentiert die Geschichte der Meinungen zum Konflikt von Freud und Jung ironisch: «Die Artikel über den Bruch zwischen ihnen vermehren sich geradezu exponentiell, da die Parteigänger des einen Mannes und seiner Theorien immer wieder versuchen, dem jeweils anderen die Schuld daran zuzuschreiben.» [231]

Martin Buber sah, dass CG Jung die Faith zum Gegenstand umfassender Betrachtungen gemacht hatte, allerdings unter Einbeziehung vieler Phänomene, die Buber nur als pseudoreligiös bezeichnen wollte. [232] Buber kritisierte an Jung, bei seiner Behandlung des Religiösen die Grenze der Psychologie überschritten zu haben und trotz Beteuerungen, jegliche Aussage über das Transzendente vermeiden zu wollen, solche Aussagen indirekt doch getan zu haben, mit seiner Beschränkung von Gott auf einen «autonomen, psychischen Inhalt». Jungs Meinung, Gott existiere nicht losgelöst vom menschlichen Subjekt, sei eine Aussage über das Transzendente, über das, turned into once es nicht sei, und damit über das, turned into once es sei. Auch habe in Jungs Fall die Psychologie als Wissenschaft sich nicht mehr mit der Rolle einer Interpretin der Faith begnügt, sondern mit der Faith der reinen psychischen Immanenz eine neue verkündigt. Buber zog für seine Kritik eine sehr früh gedruckte, aber nicht in den Handel gekommene Schrift heran, in der er bei Jung ein Bekenntnis zu einem gnostischen Gott (die altiranische Gottheit Zurvan) zu erkennen glaubte, in dem Gut und Böse miteinander verbunden sind und einander die Waage halten. Eine paulinische Überwindung des Gesetzes falle nach Jung nur dem zu, der es verstehe, an die Stelle des Gewissens die Seele zu setzen – nach einer in ihr erfolgten «hochzeitlichen Vereinigung der Gegensatzhälften», insbesondere der Gegensätze Gut und Böse. Das so entstandene Selbst werde von Jung als eine neue «Inkarnation» auf den Thron erhoben; seiner Rede von der «Identität Gottes mit dem Menschen» stellte Buber bewusst Nietzsches Wort, «Tot sind alle Götter, nun wollen wir, dass der Übermensch lebe!», gegenüber. Buber ordnete CG Jung einer Strömung zu, die unter Wiederaufnahme des karpokratianischen Motivs eine Psychotherapie lehre, die Instinkte mystisch vergotte, statt sie im Glauben zu heiligen.

Ambivalent stand Erich Fromm Jung gegenüber: Einerseits bezeichnete er ihn als «nekrophilen Charakter», der eher von der Vergangenheit und nur selten von der Gegenwart und Zukunft fasziniert gewesen sei. In seiner anfänglichen Sympathie für Hitler und in seinen Rassentheorien komme diese Hinneigung zu Menschen, die das Tote lieben, zum Ausdruck. Jung sei andererseits ein ungewöhnlich schöpferischer Mensch gewesen, «[…] und Kreativität ist das Gegenteil von Nekrophilie. Er löste den Konflikt in sich selbst dadurch, dass er seine destruktiven Kräfte in sich durch seinen Wunsch und seine Fähigkeit zu heilen ausglich und dass er sein Interesse für die Vergangenheit, für Tote und für Zerstörung zum Gegenstand brillanter Spekulationen machte.» [233]

Kritik an der Analytischen Psychologie von CG Jung findet sich vor allem aus den Reihen anderer psychologischer Paradigmen und der Kritischen Theorie der Gesellschaft. In der Psychologie wird vor allem kritisiert, dass die Theorien und Modelle der Jungschen Tiefenpsychologie «unwissenschaftlich» seien, weil sie nicht durch kontrollierte Erfahrung belegt bzw. widerlegbar seien. Die Kritische Theorie der Gesellschaft lehnt die Theorie des kollektiven Unbewussten als affirmative Ideologie gesellschaftlicher Herrschaft und Rückfall der Aufklärung in den Mythos ab.

Der Ideologiekritiker Heinz Gess stellt in seinem Buch «Vom Faschismus zum neuen Denken. CG Jungs Theorie im Wandel der Zeit» [234] dar, die Struktur seiner Lehre habe Jung 1933 dazu gebracht, vorbehaltlos in die faschistische Führerpropaganda einzustimmen und diese in den 1930er Jahren fortzusetzen. Gess sieht in Jung einen deutsch-völkischen Ideologen, der als solcher anfangs vom Nazifaschismus fasziniert gewesen sei. Antisemitisch klingende Stellungnahmen vor und nach 1933 wertet Gess als Belege, dass Jung auch Antisemit gewesen sei.

Die Kritik an Jungs Liaison mit Nationalsozialisten bezieht sich auch auf seine Freundschaft zum Indologen Jakob Wilhelm Hauer, mit dem Jung das Interesse für Yoga teilte. Als Hauer 1933 die Deutsche Glaubensbewegung gründete, hatten er und Jung aber schon nicht mehr viel Kontakt. JW Hauer setzte in seinem Buch «Deutscher Glaube» sowohl dem Christentum als auch dem Judentum «wegen ihrer gemeinsamen vorderasiatisch-semitischen Herkunft als Fremdreligion einen unerbittlichen Kampf bis zum Sieg und ihnen als artgemäße Change einen aus dem schaffenden Grund des westindogermanischen Blutes entstandenen Glauben» entgegen. [235] Im Jahre 1934 wurde JW Hauer von den Eranos-Tagungen im Tessin ausgeschlossen, und Jung brach den Kontakt zu Hauer ab. Ende der 1930er Jahre verglich CG Jung diese deutsche Glaubensbewegung in einem Gespräch mit dem Bischof von Southwark, Richard Godfrey Parsons, mit dem Islam: [236]

«Wir wissen nicht, ob Hitler nicht gerade einen ‹neuen Islam› begründet. Er ist schon dabei, er ähnelt Mohammed. Die deutsche Gefühlswelt ist islamisch. Sie sind alle wie besoffen von einem tobenden Gott. Das könnte unsere künftige Geschichte sein.»

CG Jung : Gentle Works Bd. 18: The Symbolic Lifestyles. Princeton UP, S. 281

Jungs Patienten

Dies ist eine unvollständige Liste von Patienten, deren Behandlungsverlauf von Jung veröffentlicht wurde. Jung selber hatte die richtigen Namen durch die angegebenen Pseudonyme ersetzt.

  • h = Hermann Hesse (1877–1962), Schriftsteller
  • xyz = Sabina Spielrein (1885–1942); später kurzfristig seine Geliebte, dann Kollegin.
  • Oscar AH Schmitz [237] , Schriftsteller, Astrologe

CG Jung-Institut Zürich

Jung-Institut in Küsnacht

Im Jahre 1948 wurde das CG Jung-Institut Zürich als Ausbildungs- und Forschungsstätte für Analytische Psychologie und Psychotherapie gegründet. CG Jung gab ihm die Rechtsform einer gemeinnützigen Stiftung und begleitete es bis zu seinem Tod.

Die Ausbildung von Jungschen Analytikern und Psychotherapeuten steht auch heute noch im Vordergrund. Daneben wird die Lehre Jungs weiter entwickelt und mit Erkenntnissen aus der Forschung ergänzt. [238]

Im Jahre 1994 trennte sich eine Gruppe von Analytikern vom CG Jung Institut und gründete das Forschungs- und Ausbildungszentrum für Tiefenpsychologie nach CG Jung und Marie-Louise von Franz, Zürich ; dies mit dem Ziel, „basierend auf den psychologischen Erkenntnissen von CG Jung und Marie-Louise von Franz“ eine „Stätte zu schaffen, in der die autonome Psyche verbindlich berücksichtigt wird“. [239]

In einer weiteren Abspaltung vom Küsnachter CG Jung Institut (also dem in Zürich) gründete die Affiliation of Graduate Analytical Psychologists (AGAP) im Herbst 2004 das Internationale Seminar für Analytische Psychologie, Zürich (ISAPZÜRICH). [240]

Schriften

Die wichtigsten Schriften und Vorträge Jungs wurden ursprünglich einzeln, vorwiegend im Rascher Verlag, publiziert. Dort erschien ab 1958, angelehnt an die englische Ausgabe Gentle Works , eine auf 18 Bände angelegte Werkausgabe, die dann vom Walter Verlag fortgeführt wurde. Eine Teilausgabe wurde 1991 bei dtv in elf – auch einzeln erhältlichen – Bänden herausgegeben. Eine erste bibliographische Übersicht mit Inhaltsangaben zu den Bänden der Gesammelten Werke ist auf der Internetseite der DGAP (Deutsche Gesellschaft für Analytische Psychologie) zu finden. [241]

Werkausgaben

Umfassende Ausgabe:

  • Gesammelte Werke. 18 Bände. Rascher, Zürich / Walter, Olten 1958–1981.

Ergänzend dazu:

  • Band 19: Bibliographie. Olten 1983, ISBN three-530-40719-4.
  • Band 20: Gesamtregister. Olten 1994, ISBN three-530-40720-Eight.
  • Briefe 1906–1961. three Bände. Olten 1972/73. (Patmos, Düsseldorf 2009, ISBN 978-three-530-40698-6)
  • Kinderträume. Zur Methodik der Trauminterpretation. Psychologische Interpretation von Kinderträumen. Olten 1987, ISBN three-530-40680-5.
  • Traumanalyse. Nach Aufzeichnungen der Seminare 1928–1930. Olten 1991, ISBN three-530-40681-three.
  • Das Rote Buch. Patmos, Düsseldorf 2009, ISBN 978-three-491-42132-5.

Teilausgaben:

  • Verena Kast, Ingrid Riedel (Hrsg.): Ausgewählte Schriften. Patmos, Ostfildern 2011, ISBN 978-three-8436-0029-three.
  • Helmut Barz (Hrsg.): Grundwerk in neun Bänden. Walter, Olten 1984.
  • Lorenz Jung (Hrsg.): Taschenbuchausgabe in eleven Bänden. Dtv, München 1991, ISBN three-423-59049-1.
  • a hundred Briefe. Eine Auswahl. Walter, Olten 1975.
  • Sigmund Freud, CG Jung: Briefwechsel. S. Fischer, Frankfurt am Principal 1974.
    • Gekürzte Ausgabe. Ebd. 1984, ISBN three-596-26775-7.

Einführende Werke

  • CG Jung: Erinnerungen, Träume, Gedanken. Aufgezeichnet und herausgegeben von Aniela Jaffé. Rascher, Zürich/Stuttgart 1962 (Neuausgabe: Patmos, Düsseldorf 2009, ISBN 978-three-491-42134-9).
  • Der Mensch und seine Symbole. Walter, Olten/ Freiburg im Breisgau 1968 (Neuausgabe: Patmos, Düsseldorf 2009, ISBN 978-three-491-42135-6).
  • CG Jung im Gespräch. Reden, Interviews, Begegnungen. Daimon, Zürich 1986, ISBN three-85630-022-Eight.

Literatur

Zu Leben und Werk

  • Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Knaus, München 2005, ISBN three-8135-0242-2. (Taschenbuch: BTB, München 2007, ISBN 978-three-442-73670-6)
  • Micha Brumlik: CG Jung zur Einführung. Junius, Hamburg 2004, ISBN three-88506-397-2.
  • Gerhard Danzer: CG Jung. In: Wer sind wir? – Auf der Suche nach der Formel des Menschen – Anthropologie für das 21. Jahrhundert. Springer-Verlag Heidelberg/Berlin/New York 2011, S. 215-228, ISBN 978-three-642-16992-2.
  • Heinrich Karl Fierz: Jung, Carl Gustav. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 10, Duncker & Humblot, Berlin 1974, ISBN three-428-00191-5, S. 676–678 ( Digitalisat ).
  • Marie-Louise von Franz: CG Jung. Sein Mythos in unserer Zeit. Huber, Frauenfeld 1972. (aktualisierte Neuauflage. Walter, Düsseldorf 1996, ISBN three-530-40006-Eight)
  • Josef Goldbrunner: Individuation. Selbstfindung und Selbstentfaltung. Erich Wewel Verlag, Krailling vor München 1949 (mit Bibliographie CG Jungs; Viktor Emil von Gebsattel: «Die sachlichste und in ihrer übersichtlichen Analyse beste Darstellung des umfänglichen Werks von Carl Gustav Jung.»).
  • Barbara Hannah: CG Jung. Sein Leben und Werk. Biographische Aufzeichnungen. Bonz, Fellbach-Oeffingen 1982. (Neuauflage 2006, ISBN three-908116-sixty two-7)
  • Jolande Jacobi: Die Psychologie von CG Jung. Rascher, Zürich 1940. (22. Auflage, Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Principal 2008, ISBN 978-three-596-26365-three)
  • Laurens van der Post: CG Jung, der Mensch und seine Geschichte. Henssel, Berlin 1977. (Diogenes, Zürich 2000, ISBN three-257-23166-Zero)
  • Josef Rattner: Carl Gustav Jung . In: J. Rattner: Klassiker der Psychoanalyse . 2. Aufl., Beltz Verlag, Weinheim 1995, S. 770–799, ISBN three-621-27276-three (früherer Titel: Klassiker der Tiefenpsychologie ), S. sixty seven–88.
  • Wolfgang Roth: CG Jung verstehen. Grundlagen der Analytischen Psychologie. Patmos, Düsseldorf 2009, ISBN 978-three-491-42136-three.
  • Murray Stein: CG Jungs Landkarte der Seele. Eine Einführung. Patmos, Düsseldorf 2009, ISBN 978-three-491-40151-Eight.
  • Paul J. Stern: CG Jung – Prophet des Unbewussten. Eine Biographie. Piper, München 1988, ISBN three-492-10896-2.
  • Gerhard Wehr: CG Jung. (Rowohlts Monographien, Bd. 152). Rowohlt, Reinbek 1969. (21. Auflage. 2006, ISBN three-499-50152-X)
  • Gerhard Wehr: Carl Gustav Jung. Leben – Werk – Wirkung. Kösel, München 1985. (three., erweiterte Auflage. Telesma, Schwielowsee 2009, ISBN 978-three-941094-01-7)

Einzeluntersuchungen

  • Aldo Carotenuto (Hrsg.): Tagebuch einer heimlichen Symmetrie. Sabina Spielrein zwischen Jung und Freud. Kore, Freiburg im Breisgau 1986. (Psychosozial-Verlag, Gießen 2003, ISBN three-89806-184-1)
  • Christopher, Elphis and Solomon, Hester McFarland. Eds. Jungian Belief in the Original World. Free Affiliation Books, London 2000, ISBN 1 85343 467 1.
  • Carrie B. Dohe: Jung’s Wandering Archetype: Trot and Faith in Analytical Psychology. Routledge, London 2016, ISBN 978-1-138-88840-1.
  • Tilman Evers: Mythos und Emanzipation. Eine kritische Annäherung an CG Jung. Junius, Hamburg 1987, ISBN three-88506-161-9.
  • Heinz Gess: Vom Faschismus zum Neuen Denken. CG Jungs Theorie im Wandel der Zeit. Klampen, Lüneburg 1994, ISBN three-924245-33-9. ( Text ; deutliche Kritik Jungs und seiner Rezeption u. a. in der New-Age-Philosophie aus gesellschaftskritischer Sicht der Frankfurter Schule/kritischen Theorie; diskutiert Jungs Verhältnis zum Antisemitismus).
  • Thomas B. Kirsch: CG Jung und seine Nachfolger. Die internationale Entwicklung der Analytischen Psychologie. Psychosozial, Gießen 2007, ISBN 978-three-89806-447-7.
  • Regine Lockot: Erinnern und Durcharbeiten. Zur Geschichte der Psychoanalyse und Psychotherapie im Nationalsozialismus. S. Fischer, Frankfurt am Principal 1985. (Psychosozial, Gießen 2002, ISBN three-89806-171-X).
  • Josef Rattner / Gerhard Danzer: Carl Gustav Jung oder die Gegenaufklärung in der Tiefenpsychologie . In: Europäische Kulturbeiträge im deutsch-schweizerischen Schrifttum von 1850–2000 . Königshausen & Neumann, Würzburg 2003, ISBN three-8260-2541-5, S. a hundred and fifty five–178.
  • Hans Trüb: Heilung aus der Begegnung. Eine Auseinandersetzung mit der Psychologie CG Jungs. Stuttgart 1951. (im Zusammenhang mit Buber).
  • Ralf T. Vogel: CG Jung für die Praxis. Zur Integration jungianischer Methoden in psychotherapeutische Behandlungen. Kohlhammer, Stuttgart 2008, ISBN 978-three-17-020116-three.
  • Toni Wolff: Studien zu CG Jungs Psychologie. Rhein, Zürich 1959. (2. Auflage. Daimon, Zürich 1981, ISBN three-85630-006-6).

zum Pauli-Jung-Dialog

  • H. Atmanspacher, H. Primas, E. Wertenschlag-Birkhäuser (Hrsg.): Der Pauli-Jung-Dialog und seine Bedeutung für die moderne Wissenschaft. Springer, Berlin 1995, ISBN three-540-58518-4.
  • Herbet van Erkelens: Wolfgang Pauli und der Geist der Materie. Studien aus der Existential-Psychologischen Bildungs- und Begegnungsstätte Todtmoos-Rütte. Königshausen & Neumann, Würzburg 2002, ISBN three-8260-2222-X.
  • CA Meier (Hrsg.): Wolfgang Pauli und CG Jung. Ein Briefwechsel 1932–1958. Springer, Berlin 1992, ISBN three-540-54663-4.
  • Arthur I. Miller: 137. CG Jung, Wolfgang Pauli und die Suche nach der kosmischen Zahl. Deutsche Verlagsanstalt, München 2011, ISBN 978-three-421-04290-three.

Filme

  • Elisabeth Márton (Regie): Ich hieß Sabina Spielrein. Dokudrama, 2002. ( Movie-Net location )
  • David Cronenberg (Regie): A Bad Advance. (Eine dunkle Begierde) Spielfilm, Kanada 2011. [242]
  • Roberto Faenza (Regie): Prendimi l’anima. Biographisches Drama, 2002 [243]
  • Rüdiger Sünner (Regie): Nachtmeerfahrten. Eine Reise in die Psychologie von CG Jung , DVD , Absolut Medien

Siehe auch

  • Kryptomnesie
  • Reinkarnation

Web-Links

Commons: Carl Gustav Jung – Sammlung von Bildern
Wikiquote: Carl Gustav Jung – Zitate

Einzelnachweise

  1. Gerhard Wehr: Carl Gustav Jung: Leben, Werk, Wirkung. Kösel, München 1985.
  2. Angela Graf-Nold: Jung, Carl Gustav. In: Historisches Lexikon der Schweiz .
  3. Huldrych MF Koelbing: Jung, Karl Gustav. In: Historisches Lexikon der Schweiz .
  4. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. BTB, München 2007, ISBN 978-three-442-73670-6, S. Sixty one.
  5. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Knaus, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 65.
  6. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Knaus, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 65 f. Siehe auch Marie-Louise von Franz: CG Jung, Leben, Werk und Visionen. Königsfurt, Kiel 2001, ISBN three-89875-011-6, S. 59.
  7. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Knaus, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. Seventy one–Seventy nine.
  8. James Webb: Das Zeitalter des Irrationalen. Politik, Kultur & Okkultismus im 20. Jahrhundert. Marix, Wiesbaden 2008, ISBN 978-three-86539-152-Zero, S. 444 f.
  9. Marie-Louise von Franz: CG Jung, Leben, Werk und Visionen. Königsfurt/Kiel 2001, ISBN three-89875-011-6., S. 59 mit Bezugnahme auf die psychologischen Grundlagen des Geisterglaubens. In: Gesammelte Werke Band Eight , §§ 570–600.
  10. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Knaus, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. Forty nine.
  11. Erstausgabe 1883
  12. CG Jung: Erinnerungen, Träume, Gedanken. Hrsg. von Aniela Jaffé. Walter, Zürich 2001, S. 115 f.; Marie-Louise von Franz: CG Jung, Leben, Werk und Visionen. Königsfurt, Kiel 2001, ISBN three-89875-011-6, S. fifty five; EA Bennet: CG Jung. Einblicke in Leben und Werk. Rascher, Zürich/Stuttgart 1963, S. 30.
  13. EA Bennet: CG Jung. Einblicke in Leben und Werk. Rascher, Zürich/Stuttgart 1963, S. 31 f.
  14. Sonu Shamdasani: CG Jung. A Biography in Books. WW Norton, New York/London 2012, ISBN 978-Zero-393-07367-6, S. 35–forty one.
  15. EA Bennet: CG Jung. Einblicke in Leben und Werk. Rascher, Zürich/Stuttgart 1963, S. 34 ff.
  16. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Knaus, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 112, 116.
  17. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Knaus, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 114–123.
  18. CG Jung: Diagnostische Assoziationsstudien. Beiträge zur experimentellen Psychopathologie. Barth, Leipzig 1906, Neuausgabe. In: Gesammelte Werke Band 2.
  19. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Knaus, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. a hundred and forty four.
  20. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Knaus, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 137.
  21. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Knaus, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 142 ff.
  22. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Knaus, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. a hundred and forty.
  23. RI Evans: Conversations with Carl Jung. Van Nostrand, Princeton 1964. Zitiert in: Sigmund Freud, CG Jung: Briefwechsel. Hrsg. von William McGuire und Wolfgang Sauerländer. S. Fischer, Frankfurt 1974, ISBN three-10-022733-6, S. XIV Fn. 10. Veröffentlichung des Referats in: Gesammelte Werke Bd. 18.
  24. CG Jung: Erinnerungen, Träume, Gedanken. Hrsg. von Aniela Jaffé, Walter, Zürich 2001, S. 115.
  25. Sigmund Freud, CG Jung: Briefwechsel. Hrsg. von William McGuire und Wolfgang Sauerländer. S. Fischer, Frankfurt 1974, ISBN three-10-022733-6, S. XIV.
  26. Sigmund Freud, CG Jung: Briefwechsel. Hrsg. von William McGuire und Wolfgang Sauerländer. S. Fischer, Frankfurt 1974, ISBN three-10-022733-6, S. XV.
  27. Sigmund Freud, CG Jung: Briefwechsel. Hrsg. von William McGuire und Wolfgang Sauerländer. S. Fischer, Frankfurt 1974, ISBN three-10-022733-6, S. XVII.
  28. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Knaus, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 169.
  29. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Knaus, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 171.
  30. CG Jung: Erinnerungen, Träume, Gedanken. Hrsg. von Aniela Jaffé. Walter, Zürich 2001, S. 154; Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Knaus, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 169 ff.
  31. Short von Freud an Abraham vom 1. Mai 1908 . In: Sigmund Freud, Karl Abraham: Briefe 1907 bis 1926. Hrsg. von Hilda C. Abraham und Ernst L. Freud. Fischer, Frankfurt am Principal, 1965, S. forty seven. Zitiert bei Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Knaus, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 168 und 193.
  32. Vgl. CG Jung: Erinnerungen, Träume, Gedanken. Hrsg. von Aniela Jaffé, Walter, Zürich 2001, S. 152 f.
  33. ab CG Jung: Nachtrag zu Zeitgenössisches (1934). In: Gesammelte Werke Band 10 , S. 593.
  34. Vgl. auch Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Knaus, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 168.
  35. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Knaus, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 301.
  36. Fritz Wittels: Sigmund Freud. Der Mann, die Lehre, die Schule. Tal, Leipzig/Wien/Zürich 1924, S. 161.
  37. Sigmund Freud, CG Jung: Briefwechsel. Hrsg. von William McGuire und Wolfgang Sauerländer, S. Fischer, Frankfurt 1974, ISBN three-10-022733-6, S. 594–599 und 612 f.
  38. Ich hieß Sabina Spielrein. LIFE AND WORKS. sabinaspielrein.com, abgerufen am 29. August 2014 .
  39. Sigmund Freud, CG Jung: Briefwechsel. Hrsg. von William McGuire und Wolfgang Sauerländer. S. Fischer, Frankfurt 1974, ISBN three-10-022733-6, S. 7, Seventy nine und 229.
  40. Artikel in der englischsprachigen Heinz Duthel en:Toni Wolff
  41. James Webb: Das Zeitalter des Irrationalen. Politik, Kultur & Okkultismus im 20. Jahrhundert. Marix, Wiesbaden 2008, ISBN 978-three-86539-152-Zero, S. 444–446.
  42. Richard Wilhelm: Das Geheimnis der goldenen Blüte. Ein chinesisches Lebensbuch. Dorn, München.
  43. Marie-Louise von Franz: CG Jung, Leben, Werk und Visionen. Königsfurt, Kiel 2001, ISBN three-89875-011-6, S. 195 f.
  44. CG Jung: Psychologie und Alchemie , Rascher, Zürich 1944. Neuausgabe als Gesammelte Werke 12.
  45. Godhilf Isler: Jung, Carl Gustav. In: Enzyklopädie des Märchens. Handwörterbuch zur historischen und vergleichenden Erzählforschung. Herausgegeben von Rolf Wilhelm Brednich zusammen mit Hermann Bausinger. Band VII, De Gruyter, Berlin 1989, S. 748.
  46. CG Jung: Psychologie der Übertragung , Rascher Zürich 1946. Neuausgabe in: Gesammelte Werke Band Sixteen,thirteen.
  47. CG Jung: im Vorwort zu Mysterium Coninuctionis. Untersuchungen über die Trennung und Zusammensetzung der seelischen Gegensätze in der Alchemie. In: Gesammelte Werke Band 14/1 , S. 15, 17.
  48. CG Jung: Symbolik des Geistes. Studien über psychische Phänomenologie. Rascher, Zürich 1948. Neuausgabe in Gesammelte Werke Band thirteen , Teil 4.
  49. CG Jung: Mysterium Coniunctionis. Untersuchung über die Trennung und Zusammensetzung der seelischen Gegensätze in der Alchemie. Teil I (1955) und Teil II (1956). Unter Mitarbeit von Marie-Louise von Franz. Rascher, Zürich. Neuausgabe als Gesammelte Werke Band 14.I und 14.II.
  50. Godhilf Isler: Jung, Carl Gustav. In: Enzyklopädie des Märchens. Handwörterbuch zur historischen und vergleichenden Erzählforschung. Herausgegeben von Rolf Wilhelm Brednich zusammen mit Hermann Bausinger. Band VII, De Gruyter, Berlin 1989, S. 749. Mit Verweis auf Marie-Louise von Franz: CG Jung. Sein Mythos in unserer Zeit. Frauenfeld, Stuttgart 1972, S. 228.
  51. Eintrag zur Geschichte der Zeitschrift in der Net Publikation für Allgemeine und Integrative Psychotherapie
  52. ab Thomas B. Kirsch: CG Jung und seine Nachfolger. Die internationale Entwicklung der Analytischen Psychologie. Aus dem Amerikanischen von Regine Strotbek. Psychosozial-Verlag, Gießen 2007, ISBN 978-three-89806-447-7, S. 202.
  53. Zentralblatt Bd VII, 6/1934 nach Aniela Jaffé: Aus Leben und Werkstatt von CG Jung. Parapsychologie, Alchemie, Nationsozialismus, Erinnerungen aus den letzten Jahrzehnten. Rascher Verlag, Zürich und Stuttgart 1968, DNB 457087730 , S. ninety one. Das Rundschreiben zum Zentralblatt findet sich auch in CG Jung: Zivilisation im Übergang , Gesammelte Werke Band 10, S. 596, § 1036.
  54. Vgl. editorische Fussnote dazu in CG Jung: Zivilisation im Übergang , Gesammelte Werke Band 10, S. 583. Siehe auch Thomas B. Kirsch: CG Jung und seine Nachfolger. Die internationale Entwicklung der Analytischen Psychologie. Aus dem Amerikanischen von Regine Strotbek. Psychosozial-Verlag, Gießen 2007, ISBN 978-three-89806-447-7, S. 206.
  55. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Albrecht Knaus Verlag, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 623.
  56. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Albrecht Knaus Verlag, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 638 f.
  57. Vgl. editorische Fussnoten 2 und three dazu sowie CG Jungs Rundschreiben (1934) , beigelegt dem Zentralblatt für Psychotherapie und ihre Grenzgebiete VII/6 (Leipzig 1934), abgedruckt in CG Jung: Gesammelte Werke Band 10, S. 595–596.
  58. Ann C. Lammers: Qualified relationship in unhealthy cases. In: Journal of Analytical Psychology, Fifty seven/2012, (S. ninety nine–119), S. 104.
  59. Anniela Jaffé: Aus Leben und Werkstatt von CG Jung. Parapsychologie, Alchemie, Nationalsozialismus. Erinnerungen aus den letzten Jahren. Rascher Verlag Zürich/Stuttgart 1968, S. 87.
  60. CG Jung: Briefe. Band 1: 1906–1945. Walter-Verlag, Olten 1990, ISBN three-530-40758-5, S. 198.
  61. CG Jung: Zeitgenössisches (1934). In: Gesammelte Werke. Band 10, Walter Verlag Solothurn, Düsseldorf 1995, ISBN three-530-40086-6, S. 584, § 1020.
  62. CG Jung: Zeitgenössisches (1934). In: Gesammelte Werke Band 10, Walter Verlag Solothurn, Düsseldorf 1995, ISBN three-530-40086-6, S. 587, § 1022.
  63. CG Jung: Zeitgenössisches (1934). In: Gesammelte Werke Band 10, Walter Verlag Solothurn, Düsseldorf 1995, ISBN three-530-40086-6, S. 588, § 1023.
  64. CG Jung: Gesammelte Werke Band 10, Walter Verlag Solothurn, Düsseldorf 1995, ISBN three-530-40086-6, S. 586, § 1021 und S. 592, § 1034.
  65. Vgl. CG Jung: Briefe. Band 1: 1906–1945. Walter-Verlag, Olten 1990, S. a hundred ninety.
  66. Ann C. Lammers: Qualified relationship in unhealthy cases. In: Journal of Analytical Psychology, Fifty seven/2012, (S. ninety nine–119), vgl. S. 110.
  67. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Albrecht Knaus Verlag, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 633.
  68. Ann C. Lammers: Qualified relationship in unhealthy cases. In: Journal of Analytical Psychology, Fifty seven/2012, (S. ninety nine–119), vgl. S. 111 f. Sowie: Ann Conrad Lammers: The Jung-Kirsch Letters. The Correspondence of CG Jung and James Kirsch. Routledge, London/New York, ISBN 978-Zero-415-41921-5, Appendix D: A Short Historical previous of the AAGP/IAAGP. S. 308 f.
  69. Siehe CG Jungs Erwiderung auf Vorwürfe Gustav Ballys in dessen Artikel Deutschstämmige Therapie in der Neuen Zürcher Zeitung vom thirteen/14. März 1934, sowie einem am 15. März 1934 publizierten Nachtrag Jungs dazu in derselben Zeitung. Abgedruckt in: CG Jung: Zeitgenössisches (1934). In: Gesammelte Werke Band 10, Walter Verlag Solothurn, Düsseldorf 1995, ISBN three-530-40086-6, S. 583–593, § 1016–1035; Siehe S. 588, § 1023, S. 592, § 1034 und S. 593 (ein Nachtrag).
  70. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Albrecht Knaus Verlag, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 633.
  71. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Albrecht Knaus Verlag, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 620–650.
  72. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Albrecht Knaus Verlag, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 650.
  73. Ann C. Lammers: Qualified relationship in unhealthy cases. In: Journal of Analytical Psychology, Fifty seven/2012, (S. ninety nine–119), S. 110.
  74. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Albrecht Knaus Verlag, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 643.
  75. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Albrecht Knaus Verlag, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 644, 646, und 654 f.
  76. Regine Lockot: Erinnern und Durcharbeiten. Zur Geschichte der Psychoanalyse und Psychotherapie im Nationalsozialismus. Fischer Frankfurt 1985. Zitiert aus Psychosozialverlag, Frankfurt 2002, ISBN three-89806-171-X, S. 272f (Kap. 6.5).
  77. ab Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Albrecht Knaus Verlag, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 654 f.
  78. Regine Lockot: Erinnern und Durcharbeiten. Zur Geschichte der Psychoanalyse und Psychotherapie im Nationalsozialismus. Fischer Frankfurt 1985. Zitiert aus Psychosozialverlag, Frankfurt 2002, ISBN three-89806-171-X, S. 274 f.
  79. Regine Lockot: Erinnern und Durcharbeiten. Zur Geschichte der Psychoanalyse und Psychotherapie im Nationalsozialismus. Fischer Frankfurt 1985. Zitiert aus Psychosozialverlag, Frankfurt 2002, ISBN three-89806-171-X, S. 280.
  80. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Albrecht Knaus Verlag, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 655 und 663.
  81. Das geht aus Jungs Replik an Gustav Bally hervor, einem ehemaligen Berliner Psychoanalytiker, der in die Schweiz emigriert struggle, und der Jung die Hervorhebung dieses Unterschieds in einem Artikel der NZZ vorwarf. Die Replik findet sich unter Zeitgenössisches (1934). In: Gesammelte Werke Band 10, Walter Verlag Solothurn, Düsseldorf 1995, ISBN three-530-40086-6, S. 584 ff.
  82. Nachgedruckt in: CG Jung: Gesammelte Werke Band 10 , Walter Verlag Solothurn, Düsseldorf 1995, § 1014.
  83. Thomas B. Kirsch: CG Jung und seine Nachfolger. Die internationale Entwicklung der Analytischen Psychologie. Aus dem Amerikanischen von Regine Strotbek. Psychosozial-Verlag, Gießen 2007, ISBN 978-three-89806-447-7, S. 204.
  84. Conrad Lammers: The Jung-Kirsch Letters. The Correspondence of CG Jung and James Kirsch. Routledge, London/New York, ISBN 978-Zero-415-41921-5, Short vom 26. Mai 1934, S. 44–45.
  85. Vgl. Hierzu CG Jung: Psychologische Typen. Erstmals erschienen 1921. Gesammelte Werke Band 6, Walter, Solothurn, Düsseldorf 1995.
  86. http://www.thinker.eu/others-writings/essay-on-wotan-w-nietzsche-cg-jung/ Philosophische Abhandlung des -Aufsatz über Wotan-, CG Jung
  87. CG Jung: Nachwort zu „Aufsätze der Zeitgeschichte“ (1946). In: Gesammelte Werke Band 10, Walter Verlag Solothurn, Düsseldorf 1995, S. 266, § 473.
  88. CG Jung: Zeitgenössisches (1934). In: Gesammelte Werke Band 10, Walter Verlag Solothurn, Düsseldorf 1995, S. 588, § 1024.
  89. Marie-Louise von Franz: CG Jung. Leben Werk und Visionen. Verlag Huber, Frauenfeld 1972. Zitiert aus Königsfurt Verlag, Krummwisch 2001, ISBN three-89875-011-6, S. Sixty six.
  90. CG Jung: Briefe Band II (1946–1955), S. 32.
  91. CG Jung: Allgemeines zur Komplextheorie . In: Dynamik des Unbewussten , Gesammelte Werke Band Eight.three, S. 109–124, §§ 194-219.
  92. CG Jung: Allgemeines zur Komplextheorie. In: Dynamik des Unbewussten , Gesammelte Werke Band Eight.three, S. 120, § 210 und S. 121, § 212.
  93. Harms Ernest, CG Jung – Defender of Freud and the Jews , S. 203, S. 222, zitiert nach EA Bennet: CG Jung. Einblicke in Leben und Werk. Rascher Zürich, Stuttgart 1963, S. seventy six.
  94. William McGuire and RFC Hull (eds): CG Jung Talking. Interview and Encounters. Princeton, New Jersey 1977 und Thames and Hudson, London 1978, ISBN Zero-500-01195-Eight. Teilweise deutsch in: Regine Lockot: Erinnern und Durcharbeiten. Zur Geschichte der Psychoanalyse und Psychotherapie im Nationalsozialismus. Fischer Frankfurt 1985. Zitiert aus Psychosozialverlag, Frankfurt 2002, ISBN three-89806-171-X, S. ninety f.
  95. Jörg Rasche: CG Jung in den 1930er Jahren. Nicht idealisieren. Aber auch nicht verkleinern. In: Analytische Psychologie , Forty three/168 (2012), S. 222.
  96. Zitiert nach Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Albrecht Knaus Verlag, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 628.
  97. Alle Zitate nach Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Albrecht Knaus Verlag, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 627 f.
  98. Regine Lockot: Erinnern und Durcharbeiten. Zur Geschichte der Psychoanalyse und Psychotherapie im Nationalsozialismus. Fischer Frankfurt 1985. Zitiert aus Psychosozialverlag, Frankfurt 2002, ISBN three-89806-171-X, S. ninety f.
  99. Barbara Hannah: CG Jung. Sein Leben und Wirken. Erstausgabe 1982. Jungiana. Stiftung für Jung’sche Psychologie, Küsnacht 2006, S. 273. Nach Jörg Rasche: CG Jung in den 1930er Jahren. Nicht idealisieren. Aber auch nicht verkleinern. Analytische Psychologie, Forty three/168 (2012), S. 217–237. Zitiert von S. 219.
  100. Erstmals erschienen in Neue Schweizer Rundschau. Neue Folge III/eleven. Zürich 1936, S. 657–669. Abgedruckt in Band 10 der Gesammelten Werke.
  101. CG Jung: Wotan. In: Gesammelte Werke , Band 10, § 399, S. 217.
  102. CG Jung: Wotan. In: Gesammelte Werke , Band 10, § 385.
  103. CG Jung: Wotan. In: Gesammelte Werke , Band 10, §§ 373-388.
  104. CG Jung: Wotan. In: Gesammelte Werke , Band 10, § 387.
  105. CG Jung: Wotan. In: Gesammelte Werke , Band 10, § 389.
  106. CG Jung: Wotan. In: Gesammelte Werke, Band 10 , § 390.
  107. ab CG Jung: Wotan. In: Gesammelte Werke, Band 10 , § 391.
  108. CG Jung: Wotan. In: Gesammelte Werke, Band 10 , § 388, S. 210.
  109. Martin Ninck: Wodan und germanischer Schicksalsglaube. Jena 1935.
  110. CG Jung: Wotan. In: Gesammelte Werke, Band 10 , §393, S. 213.
  111. CG Jung: Wotan. In: Gesammelte Werke, Band 10 , § 399.
  112. Interview geführt von HR Knickerbocker mit Jung, abgedruckt in der Januar-Ausgabe 1939 des New Yorker Global Cosmopolitan , S. 116–120. Deutsche Übersetzung im Anhang von: Heinrich H. Balmer: Die Archetypentheorie von CG Jung. Eine Kritik. Springer Berlin/Heidelberg/New York 1972, ISBN three-540-05787-Zero, S. 197 ff.
  113. Abdruck der deutschen Übersetzung des Interviews im Anhang von Heinrich H. Balmer: Die Archetypentheorie von CG Jung. Eine Kritik. Springer Berlin, Heidelberg, New York 1972, ISBN three-540-05787-Zero, S. 138.
  114. in: Heinrich H. Balmer: Die Archetypentheorie von CG Jung. Eine Kritik. Springer Berlin, Heidelberg, New York 1972, ISBN three-540-05787-Zero, S. 134 und 148.
  115. ab In: Heinrich H. Balmer: Die Archetypentheorie von CG Jung. Eine Kritik. Springer Berlin/ Heidelberg/New York 1972, ISBN three-540-05787-Zero, S. 138 f.
  116. In: Heinrich H. Balmer: Die Archetypentheorie von CG Jung. Eine Kritik. Springer Berlin, Heidelberg, New York 1972, ISBN three-540-05787-Zero, S. 136.
  117. CG Jung: Wotan. In: Gesammelte Werke, Band 10 , S. 203–218, z. B. § 373, S. 204.
  118. Die deutsche Übersetzung wurde unter dem Titel Psychologie und Faith bei Rascher, Zürich 1940 publiziert. Neuausgabe unter Gesammelte Werke Band eleven.1.
  119. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Albrecht Knaus Verlag, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 655 und 663.
  120. Rüdiger Sünner: Nachtmeerfahrten – Eine Reise in die Psychologie von CG Jung. DVD. Atalante Movie, 2011, Kapitel Wotan’s Nacht ( Net location zum Movie ).
  121. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Albrecht Knaus Verlag, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 720 ff., insbes, S. 729 und 732.
  122. Aniela Jaffé: Aus Leben und Werkstatt von CG Jung. Parapsychologie, Alchemie, Nationsozialismus, Erinnerungen aus den letzten Jahrzehnten. Rascher Verlag, Zürich und Stuttgart 1968, DNB 457087730 , S. 103 f.
  123. abc Marie-Louise von Franz: CG Jung. Leben Werk und Visionen. Verlag Huber, Frauenfeld 1972. zitiert aus Königsfurt Verlag, Krummwisch 2001, ISBN three-89875-011-6, S. 65 f.
  124. Aniela Jaffé: Aus Leben und Werkstatt von CG Jung. Parapsychologie, Alchemie, Nationsozialismus, Erinnerungen aus den letzten Jahrzehnten. Rascher Verlag, Zürich und Stuttgart 1968, DNB 457087730 , S. ninety seven.
  125. Vgl. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Knaus, München 2005, Kapitel Agent 488.
  126. Steve Zemmelman: CG Jung and the Jewish Soul Jung Journal. In: Custom & Psyche. 6/1 (2012), S. 112.
  127. Jörg Rasche: CG Jung in den 1930er Jahren. Nicht idealisieren. Aber auch nicht verkleinern. In: Analytische Psychologie. Forty three/168 (2012), S. 217–237. Zitat auf S. 233.
  128. Rasche (2007), S. 19 in: Ann C. Lammers: Qualified relationship in unhealthy cases. Journal of Analytical Psychology, Fifty seven/2012, (S. ninety nine–119), vgl, S. 112.
  129. Jörg Rasche: CG Jung in den 1930er Jahren. Nicht idealisieren. Aber auch nicht verkleinern. In: Analytische Psychologie. Forty three/168 (2012), S. 233.
  130. Das von Jung beispielsweise verwendete Wort „Wirtsvolk“ sei in den 1880er Jahren popularisiert worden, worauf Alexander Bein hinweist. In: Alexander Bein: Der jüdische Parasit. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte. Jg. thirteen (1965), Heft 2, S. 128 ( PDF ).
  131. Marie-Louise von Franz: CG Jung. Leben Werk und Visionen. Verlag Huber, Frauenfeld 1972. Zitiert aus Königsfurt Verlag, Krummwisch 2001, ISBN three-89875-011-6, S. 65.
  132. Thomas B. Kirsch: CG Jung und seine Nachfolger. Die internationale Entwicklung der Analytischen Psychologie. Aus dem Amerikanischen von Regine Strotbek. Psychosozial-Verlag, Gießen 2007, ISBN 978-three-89806-447-7, S. 207.
  133. CG Jung: Über das Unbewusste. In: Gesammelte Werke Band 10 , S. 25, § Sixteen.
  134. In: Gesammelte Werke Band 10 , I, S. 25, § 17 f., erläutert in «Aufsätze zur Zeitgeschichte», §§ 458-459.
  135. CG Jung (1934): Zur gegenwärtigen Lage der Psychotherapie. In: Gesammelte Werke Band 10 , S. a hundred ninety, par. 353.
  136. CG Jung: Zur gegenwärtigen Lage der Psychotherapie. In: Gesammelte Werke Band 10 , S. a hundred ninety, § 353.
  137. Thomas Kirsch: Jung and his Relationship to Judaism , Jung Journal: Custom & Psyche, 6/1, S. eleven–thirteen und S.19.
  138. Ann C. Lammers: Qualified relationships in unhealthy cases: CG Jung and the Society for Psychotherapy , Journal of Analytical Psychology, Fifty seven/ 2012, S. 115.
  139. CG Jung: Zur gegenwärtigen Lage der Psychotherapie. In: Gesammelte Werke Band 10 , S. a hundred ninety, § 354.
  140. CG Jung: Zur gegenwärtigen Lage der Psychotherapie. In: Gesammelte Werke Band 10 , S. 191, par. 354.
  141. Thomas Kirsch: Jung and his Relationship to Judaism. Jung Journal: Custom and Psyche. 6/1 (2012), S. 19.
  142. Aniela Jaffé: Aus Leben und Werkstatt von CG Jung. Parapsychologie, Alchemie, Nationsozialismus, Erinnerungen aus den letzten Jahrzehnten. Rascher Verlag, Zürich und Stuttgart 1968, DNB 457087730 , S. ninety three.
  143. Ann Conrad Lammers: The Jung-Kirsch Letters. The Correspondence of CG Jung and James Kirsch. Routledge, London/New York, ISBN 978-Zero-415-41921-5, S. Forty nine f. und S. 63.
  144. Sigmund Freud: Briefwechsel Sigmund Freud – Karl Abraham 1907–1926 , Fischer, Frankfurt a. Principal 1965/1980, S. forty seven. Zitiert nach Jörg Rasche: CG Jung in den 1930er Jahren. Nicht idealisieren. Aber auch nicht verkleinern. Analytische Psychologie, Forty three/168 (2012), S. 217–237. Zitiert auf S. 233.
  145. Ernest Jones: Leben und Werk von Sigmund Freud. Bd. II, H. Huber, Bern und Stuttgart 1962, S. sixty eight f. Zitiert in: Aniela Jaffé: Aus Leben und Werkstatt von CG Jung. Parapsychologie, Alchemie, Nationsozialismus, Erinnerungen aus den letzten Jahrzehnten. Rascher Verlag, Zürich/Stuttgart 1968, DNB 457087730 , S. ninety three.
  146. Aniela Jaffé: Aus Leben und Werkstatt von CG Jung. Parapsychologie, Alchemie, Nationsozialismus, Erinnerungen aus den letzten Jahrzehnten. Rascher Verlag, Zürich/Stuttgart 1968, DNB 457087730 , S. 102.
  147. Ann Conrad Lammers: The Jung-Kirsch Letters. The Correspondence of CG Jung and James Kirsch. Routledge, London/New York, ISBN 978-Zero-415-41921-5, S. forty two–63.
  148. Äusserung von James Kirsch, zitiert bei Thomas B. Kirsch: CG Jung und seine Nachfolger. Die internationale Entwicklung der Analytischen Psychologie. Aus dem Amerikanischen Von Regine Strotbek. Psychosozial-Verlag, Gießen 2007, ISBN 978-three-89806-447-7, S. 207.
  149. Ähnlich auch bei Sanford Lewis Drob: Jung, Kirsch and Judaism. Jung Journal: Custom and Psyche. 6/1 (2012), S. 38 ff.: über Jungs Beschäftigung mit dem Judentum.
  150. Sanford Lewis Drob: Jung, Kirsch and Judaism. Jung Journal: Custom and Psyche. 6/1 (2012), S. 35–fifty five. Zitat auf S. 40.
  151. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie . Albrecht Knaus Verlag, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 637.
  152. Aniela Jaffé: Aus Leben und Werkstatt von CG Jung. Parapsychologie, Alchemie, Nationsozialismus, Erinnerungen aus den letzten Jahrzehnten. Rascher Verlag, Zürich/Stuttgart 1968, DNB 457087730 , S. ninety two.
  153. Siehe auch Marie-Louise von Franz: CG Jung. Leben Werk und Visionen. Verlag Huber, Frauenfeld 1972. zitiert aus Königsfurt Verlag, Krummwisch 2001, ISBN three-89875-011-6, S. 65.
  154. Ann C. Lammers: Qualified relationship in unhealthy cases. in: Journal of Analytical Psychology, Fifty seven/2012, S. 114.
  155. Ebenso Thomas Kirsch: Jung and his Relationship to Judaism. Jung Journal: Custom and Psyche. 6/1 (2012), S. 19.
  156. Ann C. Lammers: Qualified relationship in unhealthy cases . In: Journal of Analytical Psychology, Fifty seven/2012, S. 114. Mit Verweis auf einen unpublizierten Short von James Kirsch an Heinrich Fierz vom three. Januar 1983, auf Thomas Kirsch: Carl Gustav Jung and the Jews: The Right Memoir in: Lingering Shadows: Jungians, Freudians and Anti-Semitism. Editiert von A. Maidenbaum und S. Martin. Shambhala, Boston/London 1991, S. Sixty 4.
  157. Aniela Jaffé: Aus Leben und Werkstatt von CG Jung. Parapsychologie, Alchemie, Nationalsozialismus. Erinnerungen aus den letzten Jahren. Rascher Verlag Zürich/Stuttgart 1968, S. 103 f.
  158. Thomas B. Kirsch: CG Jung und seine Nachfolger. Die internationale Entwicklung der Analytischen Psychologie. Aus dem Amerikanischen von Regine Strotbek. Psychosozial-Verlag, Gießen 2007, ISBN 978-three-89806-447-7, S. 14 und S. 343–344.
  159. ab Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Knaus, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 519.
  160. Arthur I. Miller: Deciphering the Cosmic Number. The Outlandish Friendship of Wolfgang Pauli and Carl Jung. WW Norton, New York/London, ISBN 978-Zero-393-06532-9, S. a hundred twenty five–129.
  161. In: CG Jung: Gesammelte Werke Band 12.
  162. Arthur I. Miller: Deciphering the Cosmic Number. The Outlandish Friendship of Wolfgang Pauli and Carl Jung. WW Norton, New York/London, ISBN 978-Zero-393-06532-9, S. 156.
  163. Arthur I. Miller: Deciphering the Cosmic Number. The Outlandish Friendship of Wolfgang Pauli and Carl Jung. WW Norton, New York/London, ISBN 978-Zero-393-06532-9, S. 208.
  164. In: CG Jung: Gesammelte Werke Band Eight. 18, S. 457–538. Ursprünglich publiziert in: Naturerklärung und Psyche. Studien aus dem CG Jung-Institut IV, Rascher Zürich 1952.
  165. Wolfgang Pauli: Der Einfluss archetypischer Vorstellungen auf die Bildung naturwissenschaftlicher Theorien bei Kepler. Veröffentlicht in Wolfgang Pauli und CG Jung: Naturerklärung und Psyche. Rascher Verlag, Zürich 1952.
  166. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Knaus, München 2005, ISBN three-8135-0242-2, S. 519 f. und 786 f.
  167. Marie-Louise von Franz: CG Jung, Leben, Werk und Visionen. Königsfurt, Kiel 2001, ISBN three-89875-011-6, S. 233 f.
  168. CG Jung: Erinnerungen, Träume, Gedanken. Aufgezeichnet und herausgegeben von Aniela Jaffé. Sonderausgabe, 15. Auflage. Düsseldorf 2007, S. a hundred seventy five, S. 181 f. und 387.
  169. CG Jung: Das Rote Buch. LIBER NOVUS. Herausgegeben und eingeleitet von Sonu Shamdasani. Vorwort von Ulrich Hoerni. Patmos, Düsseldorf 2009, ISBN 978-three-491-42132-5, Vorwort, S. 9.
  170. Museum Rietberg – Ausstellungen – Archiv (Rückblick) – 2010 CG Jung – Das Rote Buch, 18. Dezember 2010 bis 20. März 2011
  171. CG Jung in: Definitionen in: Psychologische Typen , GW 6, § 730.
  172. Carl Gustav Jung, in: GW 18/1: § 449.
  173. CG Jung: Die Beziehungen zwischen dem Ich und dem Unbewussten in: Zwei Schriften über Analytische Psychologie , GW 7, Kap. I.three (Die Persona als Ausschnitt der Kollektivpsyche) , § 243–246, und Kap. II.6 (Über Anima und Animus) , § 305 ff.
  174. Marie-Louise von Franz: Die Einsicht in den Schatten . In: CG Jung et al: Der Mensch und seine Symbole . v. a. S. 171–172.
  175. CG Jung, Theoretische Überlegungen zum Wesen des Psychischen (erweiterte Fassung von 1954), in: Die Dynamik des Unbewussten , GW8, § 409, S. 234 f.
  176. CG Jung, Die Lebenswende (geschrieben 1930/31), in: Die Dynamik des Unbewussten , GW8, § 772f, 784f.
  177. Vgl. CG Jung: Die Beziehungen zwischen dem Ich und dem Unbewussten in: Zwei Schriften über Analytische Psychologie , Gesammelte Werke 7, § 296–340. (Kap. II.6: Anima und Animus ).
  178. Siehe auch Marie-Louise von Franz, in: CG Jung et al: Der Mensch und seine Symbole , S. 177–195 (Kap. Die Anima als Frau im Manne und Der Animus, der innere Mann in der Frau ).
  179. CG Jung in: „Definitionen“, in: Psychologische Typen , GW 6, § 842.
  180. Marie-Louise von Franz: «Der Individuationsprozess», in: CG Jung et al. (Hrsg.): „Der Mensch und seine Symbole“. S. 160ff (v. a. Kap.: Die Struktur des seelischen Reifungsprozesses).
  181. CG Jung in: in: „Definitionen“, in: Psychologische Typen , GW 6, § 814.
  182. CG Jung in: „Definitionen“, in: Psychologische Typen , GW 6, § 814–816
  183. Marie-Louise von Franz: «Der Individuationsprozess», in: CG Jung et al. (Hrsg.): „Der Mensch und seine Symbole“. S. 160ff und 196ff. (Kap.: «Die Struktur des seelischen Reifungsprozesses», und Kap. «Das Selbst»).
  184. CG Jung: Vorwort zu Mysterium Coniunctionis. In: Gesammelte Werke Band 14.1, S. eleven.
  185. CG Jung: Psychologie und Faith. In: Gesammelte Werke Band eleven , par.5.
  186. CG Jung: Die Schizophrenie. In: Gesammelte Werke Band three , par. 565.
  187. CG Jung: Über die Archetypen des kollektiven Unbewussten. In: Gesammelte Werke Band 9.1 , par. sixty eight.
  188. ab CG Jung: Theoretische Überlegungen zum Wesen des Psychischen. In: Gesammelte Werke Band Eight , par. 411.
  189. CG Jung: Die Wandlung der Libido. In: Gesammelte Werke Band 5 , par. 224.
  190. CG Jung: Theoretische Überlegungen zum Wesen des Psychischen. Gesammelte Werke Band Eight, par. 414.
  191. CG Jung: Zur Psychologie des Kindarchetypus. In: Gesammelte Werke Band 9.1 , par. 262.
  192. Vgl. Theodor Abts Zusammenfassung zum Thema in: Theodor Abt: Introduction to Image Interpretation. In accordance with CG Jung . Residing Human Heritage, Zürich 2005, S. 27 f.
  193. CG Jung: Über die Archetypen des kollektiven Unbewussten. In: Gesammelte Werke Band 9.1 , par. forty two-86.
  194. CG Jung: Die Struktur der Seele. In: Gesammelte Werke Band Eight , par. 336 ff.
  195. Alle Zitate in: CG Jung: Definitionen. In: Gesammelte Werke Band 6 , par. 819-22.
  196. Vgl.Theodor Abt: Archetypische Träume zur Beziehung zwischen Psyche und Materie. In: H. Atmanspacher, H. Primas, E. Wertenschlag-Birkhäuser (Hrsg.): Der Pauli-Jung-Dialog und seine Bedeutung für die moderne Wissenschaft. Springer, Berlin and many others. 1995, S. 115 f.
  197. «Golden Profiler of Personality (GPOP). Deutsche Adaptation des Golden Personality Kind Profiler von John P. Golden». Report Psychologie, 7/Eight-2009
  198. Sigmund Freud, C. G. Jung: Briefwechsel. Frankfurt am Principal 1974, S. 471/Short 259 J vom 12. Juni 1911 an Freud.
  199. CG Jung: Briefe II 1946–1955 S. ninety four. Und Wilhelm Knappich: Geschichte der Astrologie. Vittorio Klostermann Verlag, Frankfurt am Principal 1967. S. 367 f.
  200. CG Jung: Synchronizität, Akausalität und Okkultismus. München 1990.
  201. CG Jung: Synchronizität, Akausalität und Okkultismus , S. Fifty one.
  202. Marie-Louise von Franz: CG Jung, Leben, Werk und Visionen. Königsfurt, Kiel 2001, ISBN three-89875-011-6., S. 193 f. und 196 f.
  203. CG Jung: Psychologie und Alchemie. In: Gesammelte Werke Band 12 , par. Eight.
  204. CG Jung: Mysterium Coniunctionis. In: Gesammelte Werke Band 14,2 , par. 9.
  205. CG Jung: Mysterium Coniunctionis. In: Gesammelte Werke Band 14,2 , par. Eighty five.
  206. CG Jung: Mysterium Coniunctionis. In: Gesammelte Werke Band 14,2 , par. 185.
  207. CG Jung: Mysterium Coniunctionis. In: Gesammelte Werke Band 14,2 , par. a hundred ninety.
  208. Marie-Louise von Franz: CG Jung. Leben, Werk und Visionen. Königsfurt, Kiel 2001, ISBN three-89875-011-6, S. 198.
  209. Godhilf Isler: Jung, Carl Gustav. In: Enzyklopädie des Märchens Band VII , S. 746.
  210. Richard I. Evans: Gespräche mit Jung und Äußerungen von Ernest Jones. Rhein-Verlag, Zürich 1967, S. ninety four.
  211. Richard I. Evans: Gespräche mit Jung und Äußerungen von Ernest Jones. Rhein-Verlag, Zürich 1967, S. 75.
  212. In: CG Jung: Gesammelte Werke Band Eight.Eight , S. 183–262. Ursprünglich publiziert als Geist der Psychologie in Eranos-Jahrbuch Rehin-Verlag Zürich 1946.
  213. In: CG Jung: Gesammelte Werke Band Eight.18 , S. 457–538. Ursprünglich publiziert in: Naturerklärung und Psyche. Studien aus dem CG Jung-INstitu IV, Rascher Zürich 1952.
  214. CG Jung: Gesammelte Werke Band 14.I und 14.II
  215. Aniela Jaffe, foreword to Recollections, Targets, Reflections
  216. Clare Dunne: Prelude . In: Carl Jung: Wounded Healer of the Soul: An Illustrated Biography . . Continuum Global Publishing Community, 2002, ISBN 978-Zero-8264-6307-4, S. three.
  217. Eckhard Frick und Bruno Lautenschlager: Auf Unendliches bezogen – Spirituelle Entdeckungen bei CG Jung. Kösel, München 2007, ISBN 978-three-466-36780-1
  218. Murray Stein: Jung on Christianity. . Princeton: Princeton University Press, 1999, ISBN Zero-691-00697-Zero, S. 277.
  219. CG Jung: Zur Psychologie westlicher und östlicher Faith. , Gesammelte Werke, Band eleven, par. 560–574
  220. CG Jung: Zur Psychologie westlicher und östlicher Faith. , Gesammelte Werke, Band eleven, par. 474–487
  221. Vivianne Crowley: Jung: A Scamper of Transformation: Exploring His Lifestyles and Experiencing His Tips . Quest Books, Wheaton Illinois 2000, ISBN 978-Zero-8356-0782-7.
  222. Andrew Reid Fuller: „Psychology and Faith: Eight Components of Glimpse.“ 2002, p. 111
  223. Vgl. CG Jung: Gesammelte Werke. Band 19 (Bibliographie), Walter-Verlag, Solothurn, Düsseldorf 1995, ISBN three-530-40096-three.
  224. Thomas B. Kirsch. CG Jung und seine Nachfolger. Die internationale Entwicklung der Analytischen Psychologie , Psychosozialverlag, Gießen 2007, ISBN 978-three-89806-447-7. Erstmals veröffentlicht als The Jungians. A Comparative and Historical Perspective . Routledge, London 2000.
  225. Christian Roesler: Analytische Psychologie heute. Der aktuelle Stand der Forschung zur Psychologie CG Jungs Karger, Freiburg 2010, ISBN 978-three-8055-9408-Zero, S. 191.
  226. Emanuel Maier: The Psychology of CG Jung in the Works of Hermann Hesse. July 1999 , abgerufen am 12.09.2016 (englisch).
  227. Patrick Roth: Ins Tal der Schatten. Frankfurt am Principal 2002, S. 12.
  228. Vgl. das Kapitel Aktive Imagination . In: Patrick Roth: Ins Tal der Schatten , S. 113–139.
  229. Vgl. z. B. das Kapitel Traum und Alchemie in Patrick Roth: Zur Stadt am Meer. Heidelberger Poetikvorlesungen , Frankfurt am Principal 2005, S. 21–45.
  230. ab Kocku von Stuckrad: Geschichte der Astrologie. CH Beck Verlag, München 2003. S. 339–345.
  231. Deirdre Bair: CG Jung. Eine Biographie. Aus dem Amerikanischen von Michael Müller. BTB, München 2007, S. 147.
  232. Martin Buber: Gottesfinsternis. Betrachtungen zur Beziehung zwischen Faith und Philosophie. Zürich 1953, S. ninety four–114 u. 157–162.
  233. Erich Fromm: Die Seele des Menschen. Ihre Fähigkeit zum Guten und zum Bösen. 10. Auflage. DTV, München 2006, S. forty one f.
  234. Heinz Gess: Vom Faschismus zum neuen Denken. CG Jungs Theorie im Wandel der Zeit. Lüneburg 1994, ISBN three-924245-33-9.
  235. S. Heinz Gess (1994), S. 75.
  236. «We dwell now no longer know whether Hitler goes to stumbled on a new Islam. He’s already on the skill; he is esteem Mohammed. The emotion in Germany is Islamic; warlike and Islamic. They are all underneath the influence of alcohol with wild god. That would possibly possibly seemingly well well also moreover be the historic future.» Erstmals veröff. 1939. Eig. Übersetzung
  237. Oscar AH Schmitz: Durch das Land der Dämonen. Tagebücher 1912–1918. Berlin 2007. S. 198 f. (Nachwort).
  238. junginstitut.ch
  239. http://www.centre-dp.org/index.php?identification=2
  240. Vgl. S. 4 des ISAPZürich-Ausbildungsreglementes: http://www.isapzurich.com/wp-screech/uploads/2014/10/Regulativ-DiplProgr-CH-2015-d.pdf
  241. Jung, CG: Gesammelte Werke und andere Schriften
  242. Filmbericht aus Venedig. In: Tages-Anzeiger. three. September 2011, abgerufen am 2011.
  243. IMDB

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